Kfz-Gewerbe hofft auf gute Geschäfte

Nach dem aktuellen Geschäftsklimaindex des deutschen Kfz-Gewerbes schätzen zwei Drittel der Betriebe in Deutschland ihre Geschäftslage für das dritte Quartal als besser oder gleich bleibend gegenüber dem zweiten Quartal ein.
Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeug-gewerbe (ZDK), nannte diese Zahl als ermutigendes Signal aus der Branche und  Indikator dafür, das Jahr 2010 auf noch befriedigendem Niveau abschließen zu können. Die Zahl der Neuzulassungen bis Ende Mai 2010 ist mit knapp 1,18 Millionen um 27,7 Prozent erwartungsgemäß stark gesunken. Die Hälfte der Betriebe erwarte aber eine gute oder befriedigende Entwicklung der Auftragseingänge, die andere Hälfte rechne eher mit einer schlechteren Entwicklung als im zweiten Quartal. In den verbleibenden sieben Monaten dieses Jahres müsse der Absatz allerdings gut laufen, um die vom ZDK prognostizierte Marke von 2,7 bis 2,8 Millionen Neufahrzeugen zu erreichen.
Das Gebrauchtwagengeschäft habe sich bisher robust behauptet. Im Vergleich zum Vorjahr liege die Zahl der Besitzumschreibungen in den ersten fünf Monaten dieses Jahres mit 2,57 Millionen zwar um zwei Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Hingegen seien die Standzeiten der Gebrauchtfahrzeuge im Handel seit Januar kontinuierlich von durchschnittlich 110 Tagen auf inzwischen nur noch 94 Tage zurückgegangen.
Stabil zeige sich das Geschäft mit Wartung und Reparatur. So lag die Auslas-tungsquote der Werkstätten bis einschließlich Mai 2010 bei durchschnittlich 82 Prozent und damit auf gleichem Niveau wie im Vergleichszeitraum 2009.. Auch die Erwartungen für das dritte Quartal seien positiv. So erwarteten über 80 Prozent ein besseres oder saisonübliches Werkstattgeschäft, lediglich knapp 20 Prozent rechneten mit einem Rückgang.


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