Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) zieht für die ersten vier Monate des Jahres eine positive Bilanz der Entwicklung des freien Kfz-Teilehandels. Die Absätze zogen an, die Stimmung in der Branche hat sich aufgehellt.
GVA-Präsident Hartmut Röhl: ,,Nachdem das Jahr 2010 noch mit verhaltenen Absatzzahlen im Januar begann, laufen die Geschäfte unserer Mitglieder aus Handel und Industrie sowie unserer Kunden in den Werkstätten seit Februar deutlich besser.” Der lange Winter habe für einen guten Umsatz mit Crash-Parts und Winterartikeln gesorgt hat und lasse ein gutes Geschäft mit Verschleißteilen folgen. Dazu kommt die positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft. 70 Prozent der GVA-Mitglieder erwarten im laufenden Jahr mehr Umsatz.
Auch im Nutzfahrzeug-Teilemarkt sei Besserung in Sicht. ,,Jetzt, da die Wirtschaft wieder anzieht, steigt auch das Gütertransportaufkommen auf den Straßen. Dieser Umstand und der aufgelaufene Reparaturstau in den Flotten sowie die für die Reaktivierung der stillgelegten Nutzfahrzeuge notwendigen Reparaturen werden dem im vergangenen Jahr stark unter Druck geratenen Nfz-Teilemarkt zum Aufschwung verhelfen,” so der GVA-Präsident.
Der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) ist die Interessenvertretung des freien Kfz-Teile-Großhandels in Deutschland. Außerdem spricht er für die rund 2 000 Einzelhändler von Kfz-Ersatzteilen. Im GVA sind 153 Handelsunternehmen mit über 1000 Betriebsstellen und 130 Kfz-Teilehersteller organisiert
Handel mit Autoteilen zieht wieder an
14. Mai 2010

