Orientierung durch ,,Leistungs-Landkarte” für Automobilzulieferer

Eine ,,Landkarte des Leistungsvermögens” (Capability Map) kann Autozulieferern helfen, ihre strukturellen Schwächen zu erkennen und zu beheben. Diese Prozesslandkarte sei das geeignete Steuerinstrument für den wachsenden Informationsfluss in den weltweiten Produktionsnetzwerken, empfiehlt das IT-Beratungsunternehmens Detecon.

Die Capability Map sei zugleich die Grundlage eines effektiven Enterprise Architecture Managements (EAM), das IT-Infrastruktur, Geschäftsprozesse und  Applikationen des Unternehmens abbildet. ,,Auf diese Weise erkennen Zulieferer umgehend redundante Prozesse oder verzichtbare Anwendungen und Elemente der Infrastruktur,” sagt Claus Kaltenbrunner, Management Consult von Detecon International. Die Firmen seien dann in der Lage, trotz einer wachsenden Anzahl an Partnern, Systemen und Schnittstellen ihre Informations- und Logistikströme zu synchronisieren. Zudem ließen sich Daten zwischen Zulieferern und Herstellern sowie den internationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätten leichter austauschen.

,,Für Automobilzulieferer tun sich derzeit neue Märkte auf, zum Beispiel der Handel mit Komponenten für alternative Antriebskonzepte. Wer diese Chancen nutzen will, benötigt schlanke und flexibel steuerbare IT- und Geschäftsprozesse”, betont Kaltenbrunner. ,,Hinzu kommen neue Märkte für Autozulieferer, die zum Teil außerhalb des Automobilsektors liegen. Auch diese lassen sich mithilfe von Capability Maps leichter identifizieren und erschließen.”


Ähnliche Beiträge



Ihre Meinung ist uns wichtig

*