Autozulieferer müssen wachsen

Der Kostendruck auf die Autozulieferer bleibt hoch: Eine Preisreduktion um 4,3 Prozent jährlich auf Zulieferseite streben die OEMs nach einer Studie von Oliver Wyman an – tatsächlich erreicht werden dürften 2,5 Prozent.
Einzig das globale Volumenwachstum nach der Krise – insbesondere in den aufstrebenden Automobilmärkten – biete Zulieferern die Chance, langfristig Wertsteigerung und profitables Wachstum zu erzielen, heißt es in der Studie ,,Raus aus der Verlustzone! – Die Zulieferindustrie zwischen Kostendruck und Wertzuwachs”. Nur wer sich international ausrichte, in den Schwellenländern präsent sei und seine Kosten deutlich senke, könne im Zuliefermarkt nachhaltig erfolgreich sein.
Funktionale Innovationen hingegen könnten den Trend zum Wertverlust durch Kostenreduktion nur sehr bedingt ausgleichen. Die Zulieferer erbringen mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung in der Autoindustrie, sind damit für Hersteller die größte Kostenposition und müssen so den größten Anteil der Kostensenkungen in der Wertschöpfungskette tragen, so die internationale Managementberatung Oliver Wyman. Für die Studie wurden im ersten Halbjahr 2010 weltweit Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder führender Automobilzulieferbetriebe befragt.
Weitere Informationen und die Studie zum Download finden Sie hier


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