,,Sehr erfolgreich” nennt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Deutschland – und steht damit im Gegensatz zum Verband Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, der in in einem aktuellen Positionspapier über zu geringe Förderung klagt. ,,Wir fördern strikt Industrie-getrieben und anwendungsbezogen”, erklärte jetzt auf der CeBIT der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel. ,,Was wir auf der CeBIT vor drei Jahren angekündigt haben, haben wir konsequent umgesetzt. Wir haben für exzellente kleine und mittlere Unternehmen eine Überholspur geschaffen. KMU-freundliche Förderkriterien sorgen dafür, dass auch junge Unternehmen ihre Ideen unbürokratisch verwirklichen können.” Im Bereich der Softwaretechnologie habe das Ministerium die Fördersumme für KMU im Vergleich zu 2007 um mehr als 30 Prozent gesteigert.
Die IT-Forschungslandschaft sei in Deutschland heute insgesamt deutlich besser aufgestellt als noch vor einigen Jahren. Das zeige auch die Entscheidung vom Januar 2010 für die drei Spitzencluster ,,MicroTEC Südwest”, ,,Software-Cluster” und ,,EffizienzCluster LogistikRuhr”. Staatssekretär Rachel: ,,Für diese drei Spitzencluster steht die IT-Entwicklung im Mittelpunkt. Die Förderung der leistungsfähigsten Cluster und die Unterstützung aus Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren Partnern einer Region ist ein Signal für Wachstum, Innovation und langfristige Beschäftigung.”
Bewährt hat sich nach den Worten Rachels in der Forschungsförderung die Ausrichtung auf in Deutschland starke Branchen und auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme. ,,Diesen Weg wird das BMBF konsequent weitergehen”, so der Staatssekretär.




