Jeder zweite Internet-Nutzer geht davon aus, dass seine persönlichen Daten im Netz nicht sicher sind. Dies ergab eine Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom unter dem Motto „Internet-Sicherheit und neuer Personalausweis“. Am größten ist die Angst vor einer Infizierung des Computers mit Schadensprogrammen. „Die Ausspähung persönlicher Daten und der Betrug beim Online-Banking werden ebenfalls gefürchtet“, sagt Dieter Kempf, Mitglied des Bitkom-Präsidums, auf der CeBIT gegenüber der Presse.
Die Forderung des Verbands: Die Sicherheit der IT muss fortlaufend verbessert werden. „Sicherheit muss Grundbestandteil der Entwicklung von Software und Geräten sein“, so Kempf. Viele Kunden erwarten und honorieren laut der Umfrage hohe Sicherheitsstandards. Der Staat soll dazu ebenfalls einen Beitrag leisten. Doch die in diesem Zusammenhang geplante Einführung des elektronischen Personalausweises im November stößt dennoch bei vielen Usern auf Skepsis. Lediglich 46 Prozent sprechen sich für den neuen Ausweis aus.




