IT-Budgetkürzung kostet Kunden

Zu viel Sparsamkeit bei IT-Investitionen kann selbst in Zeiten einer Finanzkrise teuer werden, weil die Unternehmen Kunden und Innovationskraft verlieren. Das ist das Fazit einer internationalen Umfrage unter 274 Chief Information Officers (CIOs) und anderen Führungskräften der Wirtschaft, die vom britischen Telekommunikations-Konzern BT in Auftrag gegeben wurde.

Ein Viertel der befragten Manager glaubt, dass die Innovationsfähigkeit ihrer Unternehmen durch Kürzungen der IT-Budgets signifikant gesunken ist. 23 Prozent geben an, dass diese Kürzungen zum Verlust von Aufträgen geführt haben. Sogar 27 Prozent erklären, dass sie in der Rezession Aufträge verloren haben, weil sie dazu notwendige Informationen nicht finden konnten. Den globalen Erfolg ihrer Firmen sehen die meisten Führungskräfte durch veraltete IT-Infrastruktur (57 Prozent) und ungeeignete Software (60 Prozent) gefährdet.

Auch in der Zwickmühle aus Finanzknappheit und IT-Investitionswunsch stößt die Alternative Cloud Computing weiter auf Skepsis. 53 Prozent der CIOs glauben einfach nicht, dass sie mit Cloud Computing Geld sparen können. Vor allem aber will eine knappe Mehrheit aller Führungskräfte nicht, dass Anwendungen und Daten auf Server im Ausland verlagert werden.

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