Sprachtechnologie für einen Global Player

In der Kfz-Abgastechnik ist Eberspächer ebenso wie bei Autoheizungen Weltmarktführer.

Die Produktkommunikation hat für einen Global Player wie der J. Eberspächer GmbH & Co. KG große Bedeutung, ein Weltmarktführer für Abgastechnik und Fahrzeugheizungen. Mit der Implementierung der across-Sprachtechnologie soll die Produktkommunikation entscheidend verbessert werden.

Der Qualitätsanspruch ist hoch, zum Beispiel bei der internen Dokumentation in der Abgastechnik: Die  Terminologie wird standardmäßig in Deutsch und Englisch erstellt und steht im unternehmensinternen Wiki zur Verfügung.

Teilweise kam es bei den verschiedenen Verzeichnissen jedoch zu redundanten Inhalten. „Je umfangreicher unsere interne Dokumentation wurde, desto mehr stießen wir mit der bisherigen Arbeitsweise an unsere Grenzen“, kommentiert Sina Friedreich, technische Redakteurin bei Eberspächer.

Der Einführung der Across-Technologie Anfang 2010 ging eine Testphase voraus. Diese nutzte das Team von Eberspächer, um die Terminologie gezielt zu bereinigen. Mit Einführung des Language Server waren Sprachdaten und produktspezifische Benennungen qualitativ auf einem sehr guten Niveau. „Der Import der Daten in Across war problemlos möglich“, kommentiert  Dietmar Uebele, verantwortlich für die technische Dokumentation im Abgasbereich.

Inzwischen liegt die komplette Terminologie der Eberspächer Abgastechnik im Across-System vor. Die Autoren arbeiten mit ihren üblichen Texteditoren, über Add-Ons werden ihnen Formulierungsvorschläge gemacht. Alternativ ist auch ein nachträgliches Überprüfen des Textes möglich. „Ein großer Vorteil der Across-Technologie ist, dass wir alle Sprachdaten nun bei uns im Haus  verwalten und pflegen können“, sagt Dietmar Uebele.

Jetzt arbeiten bei Eberspächer zwei Abteilungen mit dem Across Language Server. Um die Kooperation mit den ausländischen Niederlassungen zu optimieren, sollen auch sie künftig auf die Terminologie-Datenbank zugreifen und die Sprachdaten für ihre Produktkommunikation nutzen können.

Derzeit wird das Einbinden der externen Übersetzer und Sprachdienstleister vorbereitet. Dann kann Eberspächer direkt mit ihnen alle relevanten Daten von Language Server zu Language Server austauschen. Bisher wurden Übersetzungen ‚klassisch‘ per Mail in Auftrag gegeben.

„Gerade wenn es sich um komplexe Projekte handelt, die zeitnah erstellt werden müssen, verliert man mit der Kommunikation via E-Mail leicht den Überblick“, sagt Dietmar Uebele. Künftig sollen deshalb sämtliche Übersetzungen über den Across Language Server abgewickelt werden. Projektverantwortlich ist dann ein Mitarbeiter von Eberspächer, bei dem alle Fäden zusammenlaufen.
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