Nicht zufällig ist die ,,Auto China 2010″ für die deutschen Autoherhsteller das Forum, ihre aktuellen Pläne zur Elektromobilität vorzustellen: China ist inzwischen der größte Automarkt der Welt und die chinesische Regierung will Elektroautos finanziell großzügig unterstützen. Die Hersteller drücken jetzt auf’ das Tempo und wollen schneller als zunächst geplant ihre E-Modelle anbieten – das gilt für VW samt Audi und Skoda ebenso wie für BMW und Daimler.
Zum Beispiel Volkswagen: Spätestens in vier Jahren soll der ,,Lavida E” auf den Markt kommen. Das Auto ist allein für China bestimmt. Das gilt nicht für den E-Golf und den E-Up, der schon 2013 einsatzbereit sein könnte. Noch in diesem Jahr präsentiert Audi den Q5 Hybrid, den ersten in Serie hergestellten Hybrid-Pkw der Ingolstädter. Als rein elektrisches Konzeptfahrzeug stellt Audi in Peking den A 1 e-tron vor. Ende 2012 will das Unternehmen den rein elektrischen Sportwagen e-tron in Kleinserie fertigen. Auch Skoda will ,,in naher Zukunft” in China Elektroautos produzieren, so Skoda-Chef Reinhard Jung.
Daimler setzt in China auf die Kooperation mit seinem dortigen Partner BYD. In drei Jahren soll das gemeinsame E-Car fertig sein und zunächst vor allem an chinesische Taxifirmen geliefert werden. BYD allein allerdings prescht vor und bietet vermutlich noch in diesem Jahr ein Elektro-Auto an. Und BMW schließlich schickt jetzt 50 Mini E zum Test an chinesische Kunden, im nächsten Jahr dann weitere Autos auf Basis des BMW Concept Active E. Mit dem chinesischen Partner Brilliance wird BMW in China ein ,,New Energy Vehicle” für das Land der Mitte bauen, die Markteinführung ist für 2013 geplant.
China wird zum gelobten Land für E-Cars
26. April 2010




