Von null auf hundert in sechs Wochen

Artega GT

Nur sechs Wochen benötigte ORDAT für die Einführung eines neuen ERP-Systems für die  junge Sportwagen-Edelschmiede Artega. Die ersten mit dem System Microsoft Dynamics AX gefertigten Fahrzeuge sind bereits auf dem Weg zu ihren neuen Besitzern.
Die Anfang 2006 gegründete Artega Automobil GmbH & Co. KG im westfälischen Delbrück hatte sich zuvor entschieden, ihr altes ERP-System durch ein modernes System mit breiter Funktionalität abzulösen.  Von zentraler Bedeutung war darüber hinaus, dass die Lösung zukünftigen Anforderungen genügen sollte, etwa in Hinblick auf eine globale Händleranbindung mit einem Produktkonfigurator, ein ausgefeiltes Servicemanagement, einer CAD-Integration sowie der Abbildung spezieller Logistikprozesse bei der Lieferantenanbindung.
Nach einem umfassenden Auswahlverfahren unter Beteiligung vieler namhafter ERP-Hersteller fiel die Wahl schließlich auf die Software Microsoft Dynamics AX in Kombination mit der Gießener  ORDAT als Implementierungspartner. Peter Müller, COO bei Artega erklärt zur Begründung: „Natürlich wollten wir auch einen Implementierungspartner auf Augenhöhe, mit viel Erfahrung in mittelständischen Projekten in der Automobilbranche, der entsprechend flexibel und professionell arbeitet.“
Mit dem Produktivstart am 10. Mai wurde die erste Phase der Software-Einführung abgeschlossen. Innerhalb von eineinhalb Monaten wurden so alle geschäfts-relevanten Prozesse vom Kundenauftrag über die Produktion bis zu Beschaffung und Lagerwesen installiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf den hohen Anforderungen des Automobilherstellers an eine Serien-/ Chargenverfolgung (Traceability).
„Mit einer Ablösezeit von 50 Tagen hatten wir uns sicherlich ein sportliches Ziel gesetzt“, so Markus Schäfer, Geschäftsführer von ORDAT. „Aber bei einem Hersteller von Autos, die nur 4,4 Sekunden von Null auf Hundert brauchen, sollte man auch als Implementierungs-Partner keine Zeit verlieren und wissen, wann was zu tun ist.“
In weiteren Schritten sollen nun unter anderem das CRM-System, die CAD-Integration und die elektronische Kommunikation mit Geschäftspartnern, wie zum Beispiel die EDI-Anbindung von Lieferanten oder die Händleranbindung über ein Händlerportal weiter ausgebaut werden.


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