automotiveIT http://www.automotiveit.eu News & Fakten für Top-Entscheider der Automobilindustrie: CIOs, IT-Manager, Fachbereichsleiter Tue, 15 Aug 2017 13:46:21 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Start in die Public Cloud http://www.automotiveit.eu/start-in-die-public-cloud/t-systems-subnet/id-0058087 Tue, 15 Aug 2017 13:46:21 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58087 Open Telekom Cloud einfach. sicher. günstig.

Mit Zunahme der Digitalisierung beziehen Unternehmen auch aus der Automobilbranche verstärkt Services aus Public und Hybrid Clouds. Laut Cloud-Monitor 2016 von Bitkom Research ist aus Sicherheitsgründen der Standort des Cloud-Providers das wichtigste Auswahlkriterium. Für 76 % der Unternehmen darf das Rechenzentrum ihres Providers nur in Deutschland lokalisiert sein. Die Open Telekom Cloud von T-Systems verbindet die Vorzüge einer Public Cloud mit den hohen Sicherheitsstandards der Deutschen Telekom. So profitieren Sie von der Datensicherheit nach deutschem Recht und dem Hosting Ihrer Anwendungen im zertifizierten, deutschen Tier-3+-Rechenzentrum der Deutschen Telekom.

Weitere Highlights der Open Telekom Cloud

  • Dank OpenStack einfache Einbindung in Ihre IT-Infrastruktur
  • Sehr benutzerfreundlich mit einfachem Ein- und Ausstieg sowie der Administration über das Self-Service-Portal 
  • Support von Anfang an bei Boarding, Migration und Betrieb
  • Höchste Qualität für wenig Geld – sparen Sie sich eigene Kapazitäten und machen Sie aus CAPEX ganz einfach OPEX

Die Open Telekom Cloud ist interessant für IT und Fachbereiche oder ganz einfach für alle Automobilhersteller und -zulieferer, die lieber auf vorhandene Technologien setzen, als auf teure eigene Investitionen in Infrastruktur.

Cloud-Transformation zum Festpreis

Geringere eigene Investitionen und laufende Kosten, mehr Stabilität und Effizienz Ihrer IT-Systeme und vieles mehr kennzeichnen die Nutzung von Cloud-Services. Über 250 Transformationsprojekte bei T-Systems zeigen, dass Unternehmen etwa zwei Drittel ihrer Applikationen „cloudifizieren“, also in die Cloud transferieren und dort integrieren können. Doch welche Anwendungen sind dies und wer versichert Ihnen, dass die Transformation zeitlich und bezüglich der Kosten nicht zum Überraschungspaket wird? Der Cloudifier sorgt mit industrialisierten Services dafür, dass ihre Anwendungsdaten sicher und zum Festpreis in der Cloud ankommen. Das Ergebnis: eine entschlackte, aufgeräumte, standardisierte und sichere IT-Landschaft.

Kontaktieren Sie gerne unsere Ansprechpartner für weitere Informationen!

Mehr dazu im T-Systems Subnet unter www.pushIT.de

 

Ähnliche Beiträge

]]>
Unternehmen fehlt F&E-Investitionsstrategie http://www.automotiveit.eu/unternehmen-fehlt-fe-investitionsstrategie/entwicklung/id-0058081 Tue, 15 Aug 2017 09:44:05 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58081

Vielen Unternehmen fehlt im Bereich Forschung & Entwicklung eine übergeordnete Investitionsstrategie. Bild: Denso

Vielen großen Unternehmen fehlt eine klare Strategie für die eigenen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung. 54 Prozent berichten von Problemen, die eigenen Innovationspläne mit der übergeordneten Geschäftsstrategie in Einklang zu bringen. Unter den Unternehmen, die gemessen am Umsatz besonders viel für Forschung und Entwicklung ausgeben, bezeichnen sogar 65 Prozent genau dies als ihre größte strategische Herausforderung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Nur jedes vierte Unternehmen gibt außerdem zu Protokoll, sich selbst als Innovationsführer zu sehen.

„Viele Vorstände glauben im Zuge der Digitalisierung, immer höhere Summen in Innovationen investieren zu müssen. Dabei folgen jedoch die wenigsten Unternehmen einer kohärenten Strategie. Stattdessen regiert oftmals noch das Prinzip Hoffnung – fast so, als würde viel auch automatisch viel helfen“, sagt Klaus-Peter Gushurst, verantwortlich für den Bereich Industries und Innovation bei PwC Deutschland. Zwischen Innovationsausgaben und Rendite bestehe dabei erwiesenermaßen keinerlei statistischer Zusammenhang.

Die Digitalisierung erfordert neue Innovationsstrategien, so Gushurst weiter. Unter anderem setzen in diesem Zusammenhang 61 Prozent der befragten Unternehmen auf Open Innovation – also die Öffnung für Impulse von außerhalb der eigenen Organisation. 59 Prozent nutzen Design Thinking, 55 Prozent erarbeiten Lösungen im Rahmen von Co-Creation-Ansätzen gemeinsam mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern.

Ähnliche Beiträge

]]>
Mitarbeiter sind zu Weiterbildungen bereit http://www.automotiveit.eu/mitarbeiter-sind-zu-weiterbildungen-bereit/news/id-0058076 Mon, 14 Aug 2017 12:09:42 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58076

Rund drei Viertel aller Mitarbeiter sind bereit, sich neue Fertigkeiten anzueignen, so eine PwC-Studie.

Fast drei Viertel aller Arbeitnehmer weltweit sind bereit, neue Fertigkeiten zu erlangen oder Umschulungen vorzunehmen, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu wahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Der überwiegende Teil der Befragten ist zudem überzeugt, dass Technologie ihre Karrierechancen verbessert (65 Prozent), wobei jedoch die Arbeitnehmer aus den USA und Indien zuversichtlicher sind in Europa. Insgesamt vertreten 73 Prozent der Befragten die Ansicht, dass Technologie niemals die menschliche Intelligenz ersetzen kann.

„Das lebenslange Lernen setzt sich in der Erwebsbevölkerung zunehmend und altersunabhängig durch. Den Umfrageergebnissen zufolge glauben 60 Prozent der Befragten, dass nur wenige Personen in der Zukunft stabile, langfristige Arbeitsverhältnisse haben werden“, sagt Bianca Flaschner, Leader Human Resource Management, People and Organisation bei PwC Österreich. „Während in der Vergangenheit Qualifikationen für das gesamte Berufsleben erworben wurden, findet heute ein Umdenkprozess statt. Arbeitnehmer sind zunehmen bereit, alle paar Jahre neue Fertigkeiten zu erwerben, kombiniert mit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung ihrer persönlichen Fähigkeiten, beispielsweise Führungskompetenzen.“

Obwohl die Umfrageteilnehmer den Einfluss von Technologie positiv bewerten, besteht bei 37 Prozent der Befragten Besorgnis darüber, dass die Automatisierung die eigene berufliche Zukunft negativ beeinflussen könnte. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) vertritt darüber hinaus die Meinung, dass die Regierungen entsprechende Maßnahmen ergreifen sollten, um Arbeitsplätze vor der Automatisierung zu schützen. „Angst bremst die Zuversicht und die Bereitschaft zur Innovation. Arbeitgeber müssen ihre Mitarbeiter in die Technologiedebatte einbeziehen. Nur so können diese verstehen, welche Auswirkungen die Technologie auf ihre Arbeitsplätze in der Zukunft haben kann, sich darauf vorbereiten und sich bei Bedarf fortbilden. Unternehmen dürfen diese bevorstehenden Änderungen nicht unterschätzen“, so Bianca Flaschner.

Die vollständige Studie finden Sie zum kostenlosen Download unter diesem Link (PDF, englisch).

Ähnliche Beiträge

]]>
Opel bietet Fahrzeugkauf im Einkaufszentrum http://www.automotiveit.eu/opel-bietet-fahrzeugkauf-im-einkaufszentrum/news/id-0058059 Mon, 14 Aug 2017 09:22:38 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58059

Durch ein neues Store-Konzept in Stuttgart möchte Opel den Kauf von Fahrzeugen zu einem  digitalen Lifestyle-Erlebnis machen. Bild: Opel

Ab 1. September bietet Opel in einem neu errichteten „CAr for YoU“-Store (CAYU) im Stuttgarter Einkaufzentrum Milaneo den Kauf von Opel-Modellen an. Auf 170 Quadratmetern können neben Designermode und Beautyprodukten auch per Internet vorab konfigurierte Fahrzeuge im Geschäft abgeholt werden. Laut Konzernangaben wird das Autohaus Staiger das neue CAYU-Konzept in Stuttgart betreiben.

„Menschen in Metropolregionen sind es gewohnt, alles zentrumsnah erledigen zu können. Gemeinsam mit unserem Partner Autohaus Staiger in Stuttgart haben wir im Zeitalter der Digitalisierung und unter Nutzung von innovativster Technik ein Einkaufserlebnis speziell für die Bedürfnisse dieser Kunden entwickelt“, sagt Opel-Deutschlandchef Jürgen Keller.

Mittelpunkt des neuen Formats sei der intuitiv zu bedienende Onlineshop. So lassen sich dort Opel-Modelle konfigurieren oder vorkonfigurierte Fahrzeuge auswählen. Per Video-Identifizierung und „eSigning“, also einer Online-Vertragsunterzeichnung, können die Wagen dann bestellt und im Store abgeholt werden. Auch verschiedene Leasing-Angebote seien im Onlineshop abrufbar, heißt es dazu von Opel.

Ähnliche Beiträge

]]>
Sprachenzentrum http://www.automotiveit.eu/sprachenzentrum/blickpunkt/id-0058041 Fri, 11 Aug 2017 06:40:22 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58041

Neben den bekannten sprachgesteuerten Assistenten Siri, Google Assistant und Cortana darf nun auch Amazons Alexa mit ins Auto. Fahrer erwarten dasselbe unkomplizierte Benutzererlebnis wie zuhause.

Alexa kann knobeln, die Katze mit dem Roboterstaubsauger erschrecken, ein Uber-Taxi und eine Pizza bestellen, die Tage bis Weihnachten zählen, eine Münze werfen und das unter einem Wäscheberg verborgene Smartphone anrufen. An das sprachgesteuerte Betriebssystem aus dem Spielfilm „Her“ kommt Amazons Cloud-basierter Sprachservice zwar noch nicht heran: Samantha arbeitet sich in Sekundenbruchteilen durch tausende E-Mails, ist Seelentröster, Lektor, Liebhaber. Doch die Richtung eines persönlichen Assistenten, der Termine einträgt, Einkaufslisten verfasst und die Produkte gleich bestellt, scheint unumkehrbar eingeschlagen.

Benutzer von Alexa können inzwischen auf nicht weniger als 10000 Skills zurückgreifen. Fans müssen künftig auch im Auto das digitale Helferlein nicht missen. Ford ist einer der ersten Autobauer, die Alexa in die Infotainmentumgebung integrieren. In allen Ford-Modellen, die mit Sync 3 ausgestattet sind, funktioniert Alexa ab Sommer wie am Echo-Lautsprecher daheim. Der Fahrer drückt eine Spracherkennungstaste am Lenkrad, sagt „Alexa“ und verkündet seine Wünsche. Direkt vom Bildschirm aus aufgerufen, geht es ein klein wenig schneller und „Alexa“ kann als Weckruf weglassen werden. Die einfache Benutzung, so die Autobauer, sorge für eine sicherere Fahrt.

Die tägliche halbe Stunde auf dem Weg zur Arbeit können Lenker nicht nur nutzen, um Geld bei Amazon auszugeben. Zusätzlich lassen sich fahrzeugspezifische Infos abrufen: Bei Elektromodellen können der Motor gestartet, der Ladestand abgerufen oder die Türen verriegelt werden. Von unterwegs aus können Alexa-Tools das Garagentor schließen oder den Thermostat im Wohnzimmer höher drehen – je nachdem, welche Smart-Home-Geräte im Einsatz sind. Bis zum Jahr 2022, so die Kalkulation von Ford, sollen drei von vier neuen Pkw mit Cloud-basierten Sprachsteuerungen ausgestattet sein. Entsprechend verliert die Konkurrenz keine Zeit. Bereits seit letztem Jahr spricht BMW Connected mit Amazon Echo.

Fahrzeugbesitzer können ebenfalls den Spritstand checken oder Türen absperren, dazu kommen Assistenzfunktionen wie Terminabfragen oder eine ausgeklügelte Routenplanung. Auf der Consumer Electronics Show 2017 ließ BMW ein bisschen tiefer blicken, was die Zukunft bereithält: Gemeinsam mit Amazon Prime entwickelten die Münchner einen Service, bei dem BMW-Lenker nicht nur während der Fahrt Bestellungen aufgeben können, sondern diese gleich am Weg zum Zielort zugestellt bekommen. Den idealen Ort für die Lieferung tüfteln Prime Now und die Open Mobility Cloud aus.

Auch Volkswagen-Besitzer müssen künftig während der Fahrt nicht mehr aufs Shoppen verzichten. Der Unterschied zur Implementierung von Ford: Was bei den Amerikanern über ein Smartphone funktioniert, das mit dem Infotainmentsystem des Fahrzeuges spricht, ist bei Volkswagen ins hauseigene Car-Net eingebettet, das in 2,1 Millionen Autos installiert ist. Auch Hyundai setzt auf Alexa: Der koreanische Hersteller macht Amazons Dienst in seinen Genesis-Modellen G80 und G90 verfügbar, eine zusätzlich App ist nicht erforderlich. Erwin Raphael, General Manager für Genesis in den USA: „Es ist unsere Überzeugung, dass Zeit und Komfort die ultimativen Luxusgüter sind.“ Einer Zukunft mit selbstfahrenden Autos sieht Amazon gelassen entgegen. Umso weniger sich ein Lenker um Fahrroutinen kümmern muss, desto mehr Zeit bleibt, um die Dienste von Alexa zu nutzen. John Scumniotales, zuständig für die Alexa Automotive Domains, sagte gegenüber dem Webmagazin „Engadget“: „Es ist ein großartiger Ausgangspunkt: Im selbstfahrenden Auto schafft Alexa entweder die Atmosphäre eines mobilen Wohnzimmers oder die eines Büros.“

Amazon hat laut aktuellen Schätzungen etwa acht Millionen Echos in den USA seit der Markteinführung 2015 verkauft.

Die Automotive-Branche und der Online-Retail-Riese kommen sich nicht nur über Alexa näher. Opel etwa bietet ein Sondermodell des Kleinwagens Adam über Amazon an. Kunden können das Modell „Germany’s Next Topmodel“ in Grün, Rot, Schwarz und Cremeweiß reservieren, mit 70 oder 87 PS in zwei verschiedenen Leasingvarianten. Vertragsabschluss und Auslieferung erfolgen wie gewohnt über den Handel, die Reservierungskosten von 150 Euro werden mit der Überführungspauschale verrechnet. Opel ist nicht der erste Autohersteller, der Pkw über Amazon unter die Leute bringt. 2016 bot Fiat drei Modelle zur Reservierung über Amazon an, allerdings nur für italienische Kunden.

Laut einer Erhebung von DealerSocket, einem amerikanischen Softwarehersteller für Autohändler, hängt die Begeisterung, Autos online zu kaufen, zumindest in den USA mit dem Einkommen zusammen. Demnach würde jeder Zweite, der zwischen 100 000 und 149 000 Dollar verdient, den Verkaufsvorgang lieber im Internet abschließen. Hingegen kann sich nur jeder Dritte in der Einkommenskategorie zwischen 25 000 und 49 000 Dollar dafür erwärmen.

In Zukunft könnten Infotainmentsysteme im Auto nicht nur auf Sprache, sondern auch auf Unterschiede in Lautstärke oder Tonhöhe reagieren. Zudem ließen sich über Kameras veränderte Gesichtsausdrücke ausmachen. Als Reaktion auf eine angespannte Mimik könnte das Auto beispielsweise einen Song spielen, den sich der Fahrer gewöhnlich zur Stressreduktion anhört. „Die Entwicklung des empathischen Autos kommt gut voran: Es könnte Ihnen zur Aufheiterung einen Witz erzählen, einen Ratschlag geben, Sie an Geburtstage erinnern und bei einer langen Fahrt wach halten“, sagt Fatima Vital, Senior Director Marketing für den Bereich Automotive bei Nuance Communications.

Das Unternehmen hat gemeinsam mit Ford die Spracherkennung für Sync entwickelt. Auch im Film „Her“ erkennt Samantha an der Stimme, wie es um Theodore Twomblys Tagesverfassung steht. „Ich schließe aus deinem Tonfall, dass du mich herausfordern willst“, sagt das AI-Betriebssystem. „Im Grunde besitze ich Intuition.“ Die Zukunftsversion von Los Angeles, in der die Geschichte spielt, ist dicht bebaut, mit pfirsich- und himbeerfarbenen Akzenten und adrett gekleideten Menschen gespickt. Mit dem Auto fahren übrigens nur noch wenige – und das ausgerechnet in Los Angeles.

Autorin: Alexandra Riegler

Fotos: Amazon, iStockphoto/Marjan_Apostolovic, Illustrationen: iStockphoto/panic_attack, Sabina Vogel

Dieser Artikel erschien erstmals in der automotiveIT 05/2017

Ähnliche Beiträge

]]>
Die Supply Chain wird zunehmend digital http://www.automotiveit.eu/die-supply-chain-wird-zunehmend-digital/news/id-0058034 Thu, 10 Aug 2017 09:34:10 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58034

Eine überwiegende Mehrheit der Unternehmen im produzierenden Gewerbe setzt auf die Connected Supply Chain.

Bereits acht von zehn Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe beschäftigen sich mit dem Thema Connected Supply Chain – also der umfassenden Integraion von Datenbeschaffung, Sendungsverfolgung (Tracking & Tracing) sowie Vorhersagefunktionen (Predictive Analytics). Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens BearingPoint. Bei 40 Prozent der analysierten Unternehmen laufen bereits entsprechende Projekte, weitere 41 Prozent haben entsprechende Planungen für die kommenden zwei beziehungsweise fünf Jahre entwickelt.

Als größter Vorteil der digitalen Supply Chain gelten den Unternehmen die höhere Kosteneffizienz (89 Prozent), eine Steigerung der End-to-End-Transparenz (74 Prozent) und die flexiblere Reaktionsmöglichkeit auf externe Bedingungen wie volatile Märkte oder die zunehmende Komplexität der Supply Chain (71 Prozent). Zentrale Hindernisse seien hingegen mangelnde Ressourcen und Kompetenzen im Digital-Bereich (58 Prozent), unzureichende Kenntnisse der angebotenen IT-Lösungen (57 Prozent) und Bedenken beim Datenaustausch und der Integration der beteiligten Partner (55 Prozent).

„Unternehmen profitieren von der Vernetzung der Lieferkette auf vielen Ebenen. Letztendlich können sie mit der erfolgreichen Implementierung einer Connected Supply Chain vor allem Kosten sparen“, sagt Stefan Penthin, Globaler Leiter Operations bei BearingPoint. „Die Digitalisierung innerhalb der Supply Chain ist ein entscheidender Schritt für die wettbewerbsfähige, zukunftsorientierte Gestaltung der Herstellungs- und Lieferketten und birgt großes Potenzial.“

Ähnliche Beiträge

]]>
Kleine Zulieferer verlieren digitalen Anschluss http://www.automotiveit.eu/kleine-zulieferer-verlieren-digitalen-anschluss/management/id-0058026 Wed, 09 Aug 2017 09:10:52 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58026

Viele kleine und mittelständische Unternehmen benötigen einen Wandel der Unternehmenskultur, um die Digitalisierung zu stemmen. Bild: Bosch

Kleine und mittelständische Zulieferer drohen, im Rahmen der digitalen Transformation den Anschluss zu verlieren, so eine Studie von Berylls Strategy Advisors und The Culture Institute. Vielfach stehe die oftmals traditionelle Ausrichtung von KMU Anforderungen wie Agilität, flachen Hierarchien und eigenverantwortlichen Teams entgegen. Auch die zunehmend kürzeren Entwicklungszyklen der Autobranche ließen sich durch die vorherrschenden Strukturen schwer abbilden.

Obwohl die Relevanz der Digitalisierung erkannt wird, besitze kaum ein Unternehmen einen Masterplan zur Digitalisierung, so die Studienautoren. Es werde bestenfalls in Ansätzen deutlich, welche Mission in Zukunft verfolgt werden soll. Ebenfalls unbeantwortet bliebe oftmals die Frage, ob neue Geschäftsmodelle erschlossen werden müssen. Ziel vieler Mittelständler sei nach wie vor die Prozess- und Kostenoptimierung. Neben einer unpassenden Management- und Organisationsstruktur, ungenügenden finanziellen Ressourcen und einem Mangel an verfügbaren Kompetenzen für die digitale Welt wird die existierende Unternehmenskultur als häufigster Grund für die fehlende Auseinandersetzung mit der Digitalisierung genannt.

Ein zentrales Problem bei der Umsetzung digitaler Innovationen seien die traditionellen Mindsets und Unternehmenskulturen im Mittelstand, so die Studienautoren. Es liege nicht in der DNA der Teilnehmer, ohne sorgfältige Planung nach vorne zu stürmen und Investitionen als Experiment zu betrachten. Stattdessen stünden eher traditionelle Leitbilder wie Qualität, Verlässlichkeit, Sparsamkeit und Bodenständigkeit im Mittelpunkt des Handels.

Ähnliche Beiträge

]]>
Osterloh fordert Vorstandsressort für Digitales http://www.automotiveit.eu/osterloh-fordert-vorstandsressort-fuer-digitales/management/id-0058020 Wed, 09 Aug 2017 08:21:45 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58020

Konzernbetriebsratschef Osterloh (3.v.l.) mahnt mehr Tempo bei der Digitalisierung an. Bild: Volkswagen

Der mächtige Volkswagen-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat sich für ein eigenes Konzernvorstandsressort für IT, Digitalisierung und Mobilitätsdienstleistungen ausgesprochen. Bislang gebe es viele „Marken-Egoismen“: „Da braucht man auf der Konzernebene einen eigenen Vorstand, jemanden, der Schulterklappen hat und das Thema vorantreibt“, betonte Osterloh im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Hintergrund sei, dass „wir glauben, dass die Bedeutung, die die Themen in den nächsten Jahren haben werden, so groß ist, dass die bisherige Vorgehensweise nicht angemessen ist“, erklärte der Betriebsrats-Boss, der die Funktion eines „Co-Managers“ stets zurückweist. „Wir müssen versuchen, über den Konzern Synergien maximal zu bündeln.“

Osterloh äußerte sich gegenüber der DPA auch zur Umsetzung des Zukunftspakts, den der Wolfsburger OEM Ende 2016 auf den Weg gebracht hatte. „Der Pakt greift“, betonte der VW-Betriebsratschef. Mehr als 8000 unterschriebene Altersteilzeitverträge lägen sechs Monate nach dem Start vor, damit seien fast 90 Prozent des Ziels erreicht, mit dem Volkswagen die Belegschaft bis 2020 über Altersteilzeit um 9000 Beschäftigte reduzieren will.

Mehr Tempo mahnte Osterloh aber bei der Transformation und dem Entstehen neuer Arbeitsplätze in Zukunftsfeldern wie Digitalisierung, Vernetzung und Mobilitätsdienstleistungen an. Zudem strebt der Betriebsratschef ab September einen offenen internen Arbeitsmarkt bei der Marke VW an.

Die Volkswagen-Kernmarke galt lange als renditeschwach im Vergleich mit der Konkurrenz – und war ein Sorgenkind des VW-Konzerns, der von ertragreicheren Töchtern wie Porsche und Audi profitiert hatte. Daher vereinbarte das Unternehmen zusammen mit dem Betriebsrat den „Zukunftspakt“, der unter anderem den Wegfall von weltweit bis zu 30 000 Stellen vorsieht – ohne betriebsbedingte Kündigungen. Im Gegenzug sollen Tausende Arbeitsplätze in neuen Zweigen entstehen.

Bei den finanziellen Effizienz-Zielen seien 1,5 Milliarden Euro bereits eingefahren und eine weitere halbe Milliarde Euro in der Umsetzungsphase. „Damit haben wir das Ziel für 2017 schon jetzt übererfüllt und starten gut ins Jahr 2018. Im Übrigen: Die Einsparungen sind nachhaltig und kommen jährlich“, betonte Osterloh. Zugleich forderte er mehr Tempo. „Wir müssen vorankommen bei den Zukunfts-Arbeitsplätzen rund um Digitalisierung und Mobilitätsdienstleistungen, aber auch Batteriezellforschung.“ Die Forschung an Batteriezellen im Motorenwerk Salzgitter sei genehmigt – „wir werden eine kleine Versuchsanlage aufbauen, wie es im Zukunftspakt beschrieben ist. Wir werden uns dort auch personell noch mal verstärken“.

dpa/Red. 

Ähnliche Beiträge

]]>
Continental bildet Software-Techniker aus http://www.automotiveit.eu/continental-bildet-software-techniker-aus/news/id-0058016 Wed, 09 Aug 2017 07:07:56 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58016

Mit einer speziellen Weiterbildung für Software-Techniker wirkt Continental dem Fachkräftemangel entgegen. Bild: Continental

Continental erweitert sein Aus- und Weiterbildungsangebot für Software-Experten um eine dreijährige Aufbauqualifizierung zum Automotive-Software-Techniker. „Digitalisierung ohne Software-Experten funktioniert nicht. Deshalb bauen wir die Kompetenzen unserer Mitarbeiter in diesem Bereich konsequent aus“, erklärte Continental-Personalvorstand Ariane Reinhart. „Mit der neuen Qualifizierung bieten wir ihnen eine zusätzliche Möglichkeit, sich weiterzubilden und gleichzeitig einen staatlich anerkannten Abschluss zu erwerben.“

Ziel des Unternehmens ist es, mit eigenen Aus- und Weiterbildungsangeboten dem allgemeinen Mangel an IT-Fachkräften so früh wie möglich zu begegnen. „Wir verlassen uns dabei nicht allein auf formelle Bildungsqualifikationen. Ein guter Software-Entwickler oder -Techniker braucht nicht zwingend ein Studium. Fertigkeiten und Fähigkeiten sind wichtiger als die formale Ausbildung – wir nennen das Best Fit“, sagte Reinhart.

Die Qualifizierung zum Automotive-Software-Techniker richtet sich an ausgebildete Facharbeiter und Beschäftigte mit einschlägiger Berufserfahrung im Software-Umfeld – auch Studienabbrecher oder Beschäftigte ohne Ausbildung.

Ähnliche Beiträge

]]>
Digital-Potential Deutschlands liegt brach http://www.automotiveit.eu/digital-potential-deutschlands-liegt-brach/management/id-0058008 Mon, 07 Aug 2017 10:49:25 +0000 http://www.automotiveit.eu/?p=58008

Deutschland verfügt über viel digitales Potential, nutzt dies jedoch zu selten aus, so eine McKinsey-Studie.

Deutschland schöpft derzeit nur zehn Prozent seines digitalen Potentials aus, so eine Studie des McKinsey Global Institute (MGI). Damit gelange die Bundesrepublik etwa beim Thema Künstliche Intelligenz gegenüber China und den USA ins Hintertreffen – Ein Ergebnis, das den Erkenntnissen einer Salesforce-Studie aus dem Mai dieses Jahres widerspricht. Mit der zügigen Einführung neuer Automatisierungstechnik könne das jährliche BIP Deutschlands, so die McKinsey-Experten, bis 2030 um bis zu 2,4 Prozentpunkte erhöht werden.

„Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent und einer Rekordbeschäftigungsquote von 74 Prozent verfügt Deutschland über beste Voraussetzungen, um Trends wie den demografischen Wandel, den wachsendem weltweiten Wettbewerb und vor allem die Digitalisierung und Automatisierung aktiv zu gestalten“, sagt Cornelius Baur, Managing Partner des deutschen McKinsey-Büros und Co-Autor der Studie. In Deutschland können dem MGI zufolge beispielsweise bis zu 77 Prozent der Arbeitsstunden von Geringqualifizierten und 46 Prozent der Arbeitsstunden von Mittelqualifizierten automatisiert werden – bei den Hochqualifizierten dagegen nur 18 Prozent. „Das heißt nicht, dass diese Jobs ganz wegfallen – unsere Arbeitswelt wird sich aber dramatisch verändern“, stellt Baur fest. Auf diesen Wandel sei Deutschland jedoch noch nicht ausreichend vorbereitet.

Deutschland fehle es zudem an weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Consumer Electronics und Online-Plattformen für Transaktionen. Um die Digitalisierung der hiesigen Wirtschaft zu fördern, seien unter anderem die Festlegung einer klaren digitalen Agenda, die Digitalisierung weiterer Stufen der Wertschöpfungskette, sowie Reinvestitionen von Einsparungen in Zukunftstechnologien ebenso notwendig wie agile Arbeitsstrukturen und der Aufbau neuer Wachstumsmärkte außerhalb angestammter Geschäftsfelder.

Ähnliche Beiträge

]]>