Deutschland ist im Ford-Konzern künftig weltweit für das Klein- und Kompaktwagensegment verantwortlich, so Ford-Chef Alan Mulally in einem Interview mit der ,,Wirtschaftswoche”.
Das sei „eine enorm wichtige Rolle, denn die kleineren Autos sind ein absolutes Wachstumssegment,“ sagt Mulally. Dieses werde künftig die Hälfte des US-Marktes ausmachen. „In anderen Ländern ist es noch viel mehr, also 60 Prozent und darüber“, so Mulally. „Der Anteil der kleinen Autos wird stark zunehmen.“
Diese Aufgabenverteilung ist Teil der Ford-Strategie, Kompetenzen zu bündeln und weltweit auf einheitliche Plattformen zurückzugreifen. So sind in Zukunft die Ford-Unternehmen bestimmter Regionen für bestimmte Produkte verantwortlich.
Bessere Chancen rechnet sich der Ford-Chef auf dem deutschen Markt aus. Wie überall in der Welt spiele auch in Deutschland das Preis-Leistungsverhältnis zunehmend eine größere Rolle. Mulally verweist auf die aktuelle Markenpräsenz: „Zum Beispiel hatten wir letztes Jahr in Deutschland mit 7,7 Prozent einen der höchsten Marktanteile seit 1999. Bei der General-Motors-Tochter Opel zeigt die Kurve in die andere Richtung. Das wird seine Gründe haben.“
Ford wertet Standort Deutschland auf
2. August 2010





