Cyberkriminelle nutzen zunehmend Sicherheits-Schwachstellen in Unternehmen, um an die Daten der Kunden dieser Unternehmen zu gelangen. Die Zahl der Hacker-Angriffe, die im vergangenen Jahr von seriösen Unternehmens-Websites ausgingen, ist laut IBM X-Force Trend –und Risiko Report alarmierend angestiegen. Unternehmen werden somit zum Sicherheitsrisiko für ihre eigenen Kunden.
Webseiten sind zur Achilles-Ferse der IT-Sicherheit von Unternehmen geworden. Cyberkriminelle konzentrieren ihre Angriffe auf Internet-Anwendungen der Unternehmen, um die PCs der Nutzer zu infizieren. Viele Unternehmen sind nicht richtig davor geschützt: Sie nutzen oft Standard-Lösungen, die mit vielen Schwachstellen behaftet sind. Oder noch schlimmer: Sie arbeiten mit individuellen Lösungen, die Schwachstellen aufweisen, die nicht gepatched – korrigiert – werden können. Die Hälfte aller offen gelegten Schwachstellen hat in irgendeiner Form mit Web-Anwendungen zu tun – und mehr als 74 Prozent davon haben keinen Patch.
„Ziel dieser Attacken ist es, Web-Nutzer zu täuschen, heimlich auf andere Webseiten umzuleiten und auf diese Weise ihre Daten auszuspionieren“, sagt Frank Fischer, Leader Security bei IBM Deutschland.
Der zweite große Trend ist die Streuung von schädlichen Filmdateien (z.B. Flash) und Dokumenten (z.B. Pdf) im Internet. Allein im vierten Quartal 2008 wurde eine 50 Prozentige Zunahme von Internetadressen festgestellt, hinter denen sich manipulative und bösartige Dateien befinden.
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(Quelle: IBM)




