Auf allen Desktop-Rechnern setzt der Autozulieferer Kaco jetzt die kostenlose Büro-Software Lotus Symphony ein. Der mittelständische Hersteller von Dichtungssystemen spart damit innerhalb von drei Jahren 150 000 Euro an Lizenzkosten.
Ursprünglich wollte das Heilbronner Traditionsunternehmen Kaco weiter auf die Anwendungen von Microsoft für seine Büroarbeitsplätze setzen. „Die Firma hatte sich schon die Angebote verschiedener Software-Häuser zum Kauf von neuen MS-Office-Lizenzen eingeholt“, erinnert sich Martin Quintes vom IBM-Partner Bechtle.
Doch zur gleichen Zeit stand auch die Einführung der Version 8.5 von Lotus Notes/Domino bei Kaco an. „Wir machten die Verantwortlichen darauf aufmerksam, dass es mit Notes/Domino die Büro-Suite Symphony als Add-on dazu gibt“, erzählt Quintes weiter, „und zwar kostenlos.“ Gemeinsam rechneten die Entscheider bei Kaco und die Experten von Bechtle die Kostenvorteile durch und kamen auf 150 000 Euro für drei Jahre.
Diese Summe war zwar ein gewichtiges Argument, doch die IBM-Lösung musste auch den Anforderungen des Alltagsgeschäfts standhalten. „Daher installierten die Mitarbeiter der IT-Abteilung und der zuständige Projektleiter Symphony zu Hause auf ihren Rechnern und testeten das System umfassend“, berichtet Quintes. Das Ergebnis: Mehr als 80 Prozent des Tagesgeschäfts lassen sich mit den Programmen von Symphony abdecken.
Seitdem wurde Symphony sukzessive im Unternehmen ausgerollt. Die Nutzung erfolgt dabei server-basiert. Die Mitarbeiter greifen über Citrix auf die Bürowerkzeuge zu. Auf diese Weise steht Symphony nun 250 Endanwendern zur Verfügung.
In einer Übergangsphase können die Endanwender sowohl das IBM-System als auch das noch installierte MS-Office nutzen. Erst beim nächsten Update des jeweiligen Rechners wird Microsofts Büropaket dann ganz verschwinden.





