Kolloquium mit drei OEM-Chefs

,,Globale Industrialisierung: Wie bleibt der Standort Deutschland wettbewerbsfähig?“ lautet das Thema des 18. Münchner  Management Kolloquiums am 15. und 16. März.

Zu den Referenten aus der Automobil- und Zulieferindustrie zählen VW-Vorstandschef Professor Martin Winterkorn, sein BMW-Kollege Dr. Norbert Reithofer, Dr. Ralf Speth (CEO von Jaguar Land Rover), Hans-Georg Härter, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG und Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH.

Die Europäische Union ist weltweit noch der größte Hersteller von Kraftfahrzeugen mit einem deutlichen Schwerpunkt in Deutschland. Insbesondere die deutschen Hersteller haben mit der aktuell zu verzeichnenden Erholung der Märkte und den Wachstumsimpulsen in Asien, USA und Russland überraschend schnell die Rückkehr zum Vorkrisenniveau gefunden.

Dennoch weisen viele Experten auf die hohen Risiken hin, die insbesondere durch zu hohe Produktionskapazitäten in China entstehen. In dem Ende Juli 2010 erschienenen „Blaubuch der Automobilindustrie 2010“ wird für das Jahr 2027 eine Nachfrage von 30 Millionen Autos prognostiziert, die nach Analystenaussage durch die 30 größten Hersteller Chinas jedoch schon in 2015 abgedeckt werden könnte.
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