Die Marktposition in Südkorea will Leoni zügig ausbauen und übernimmt deshalb vorzeitig Anfang 2012 die restlichen 50 Prozent des dortigen Bordnetz-Herstellers und Joint-Venture-Partners Daekyeung.
„Unser Ziel ist, den Umsatz in Südkorea durch die Ausweitung des Geschäfts mit Bestandskunden und den Gewinn von Neukundenprojekten bis zum Jahr 2015 annährend zu verdoppeln“, begründet Uwe H. Lamann, Vorstandsmitglied der Leoni AG mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Wiring Systems, den ErwerbBislang gehören General Motors, SsangYong und Volvo zu den Hauptabnehmern, die Leoni mit Kabelsätzen und Bordnetz-Systemen beliefert.
Daekyeung hat seinen Hauptsitz in Busan und beschäftigt rund 3 500 Mitarbeiter (Leoni fast 60 000), es produziert an drei Standorten in China. Im jüngsten Werk in Jining wird seit Jahresbeginn vor allem für die Global Compact Plattform von General Motors gefertigt. Das 1989 gegründete Unternehmen wird im Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich zwischen 130 und 140 Millionen Euro erwirtschaften.
Es ist geplant, das Leoni gehörende Entwicklungszentrum bei Seoul auszubauen und dadurch die Kompetenz für neue Technologien und Komponenten zu stärken. Leoni hatte die ersten 50 Prozent von Daekyeung im Juni 2008 erworben. Bereits ein Jahr zuvor schlossen beide Unternehmen einen Kooperationsvertrag zur gemeinsamen Entwicklung von Kabelsätzen.





