Mit moderner IT durch die Verkehrslawine

Güterverkehr in Europa.automotiveIT

Der Güterverkehr auf Europas Straßen wächst rasant, vor allem in Deutschland. Das stellt Transport- und Logistikunternehmen vor zunehmende Probleme.

Intelligente Logistik- und moderne IT-Systeme sind für die Transport- und Logistik-Branche die größten Hoffnungsträger, um dem drohenden Verkehrsinfarkt auf Europas Straßen zu begegnen.

Das ist ein Ergebnis der Studie „Keeping traffic flowing, Transport efficiency to 2030“ von MAN und Econonomist Intelligence Unit unter 220 leitenden Angestellten der Branche aus zehn Ländern.

63 Prozent der Manager setzen auf intelligente Logistiksysteme, 47 Prozent auf moderne IT-Systeme, um ihre Transporte effektiver zu organisieren. Nach ihrer Ansicht ist die unzureichende staatliche Effektivität (46 Prozent) die größte Hürde für eine Verbesserung des Transportsystems. Fehlendes politisches Interesse (40 Prozent), die Politisierung der Prioritäten (39 Prozent) sowie das Fehlen öffentlicher Gelder (37 Prozent) folgen.

Eine durchgreifende Verbesserung der Infrastruktur scheint aber angesichts der rasch wachsenden Güterverkehrs-Ströme auf den Straßen unverzichtbar: „Ohne mehr Investitionen in die Infrastruktur droht der Verkehrsinfarkt mit weitreichenden wirtschaftlichen Konsequenzen. So fallen allein in Großbritannien schon heute jährlich staubedingte Kosten zwischen acht und neun Milliarden Euro an”, sagt der Autor der Economist-Studie, Christopher Watts.

Bei der Qualität und Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur steht Deutschland laut Studie noch auf Platz eins. Frankreich schneidet jedoch bei den Investitionen ins Straßennetz besser ab. Die Untersuchung berücksichtigt neben diesen beiden Ländern auch die Situation in Spanien, Großbritannien, Polen, Südafrika, Brasilien, Russland, Indien und China.


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