PIPE macht PLM-Prozesse vergleichbar

Prozesse in der Produktentwicklung (PLM) will die Initiative PIPE durch eine einheitliche Bewertungsmethodik vergleichbar machen.

Experten der PLM-Anbieter CONTACT Software, Dassault Système sowie von IBM Deutschland und Transcat PLM werden die Bewertungsmethodik in Kooperation mit Anwenderfirmen des VDMA entwickeln. Die wissenschaftliche Begleitung und Beratung erfolgt durch den Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik der Uni Magdeburg.

Auf der Hannover Messe 2011 hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA die Initiative PIPE (Prozess-Indikatoren für Product Engineering), vorgestellt. Sie zielt darauf ab, Unternehmen Optimierungspotenziale im Produktentstehungsprozess  mittels standardisierter Indikatoren aufzuzeigen. Die Basis dafür liefern aussagekräftige Kennzahlen aus den PEP-Kernprozessen Änderungsmanagement,  Anforderungsmanagement und die Zusammenarbeit entlang der Engineering Supply Chain.

Den Ausgangspunkt von PIPE bildet die Ist-Aufnahme des Reifegrades der PLM-Lösungen bei den teilnehmenden Anwenderfirmen. Anschließend werden die ermittelten Kennzahlen aufbereitet und vereinheitlicht. Dabei besteht die Herausforderung darin, nur solche Prozess-Indikatoren auszuwählen und zu beschreiben, die branchenübergreifend für eine einheitliche Bewertung von PLM-Lösungen zu nutzen sind.

Alle Projektergebnisse werden in einer VDMA Publikation dokumentiert und in eine Referenzimplementierung überführt, die system- und produktneutral auf Anwenderfirmen übertragbar sein soll.


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