3D-Plattform für Entwickler von BMW

Testpilot auf dem Bildschirm: Computerunter-stütztes Testen ist Standard in der Autoindustrie.

IBM steht großen und mittelständischen Unternehmen zur Seite, wenn es um die Auswahl, Einführung, Betreuung und Wartung einer PLM-Land-schaft geht. Hersteller-unabhängig und branchenspezifisch integriert IBM für Unternehmen jeder Größenordnung globale PLM-Strategien.

Moderne Informati-onstechnik mobilisiert ein enormes Potenzial, um Innovationen zu fördern und Kosten zu senken. Zentral hierfür ist eine vernetzte PLM-Landschaft (Product Lifecycle Management), die die virtuelle Produktentwicklung und Prozessplanung beinhaltet sowie die 3D-basierte Kommunikation über alle Abteilungen und Unterneh-mensgrenzen hinweg ermöglicht. Ein umfassender PLM-Ansatz, den IBM mit strategischer Beratung, IT-Services und Softwarelösungen über sämtliche Prozessschritte der digitalen Produktentwicklung hinweg begleitet.
Der Autohersteller BMW etwa entwickelt mit einer einheitlichen 3D-PLM-Plattform von IBM und Dassault Systèmes seine Benzin-, Diesel- und Wasserstoffmotoren für Autos, Motorräder und umweltfreundliche Hybridfahrzeuge.
In der Vergangenheit haben sich Aerodynamiker, Physiker und Ingenieure vor allem auf CAD-Geometrien und versuchsweise Veränderungen verlassen, um neue Motorvarianten zu kreieren. Mit CATIA können die Produktdesigner mannigfaltig technische Anwendungen nutzen, was die Hersteller in die Lage versetzt, virtuelle Masterversionen von Motoren- und Getriebedesigns besser zu nutzen. Ein einziges Referenzmodell, das weltweit in Echtzeit verändert und bearbeitet werden kann, hilft BMW, schnell auf Änderungswünsche der Kunden zu reagieren, und zwar noch bevor Produktions- und Lieferpläne endgültig finalisiert werden. Der Zeitraum zwischen Design und Auslieferung eines neuen Autos kann durch den Einsatz dieser digitalen Technologien halbiert werden.

Entwicklung. Design und Produktion - alles geschieht auch am Bildschirm.

Durch die weltweite IBM-Unternehmensstrategie „Smarter Planet“ erhält das Thema PLM zudem eine wachsende Bedeutung. Denn „Smarter Planet“ hebt darauf ab, begrenzte Ressourcen intelligenter zu nutzen. Mit Blick auf die Automobilindustrie bedeutet dies, dass etwa eine komplette Umstellung des Antriebsstranges auf den Elektroantrieb in den kommenden Jahren ansteht und damit ist eine sehr stark wachsende Aufgabenvielfalt in der Fahrzeugentwicklung und im PLM-Bereich verbunden. Bereits vor der PLM-Einführung ist es unabdingbar, ein umfassendes Change-Management aufzusetzen, um Mitarbeiter, Teams und Standorte frühzeitig einzubinden. IBM hat hierfür den bereits vielfach erprobten Ansatz Organizational Change Strategy (OCS) etabliert.
Neben den Serviceleistungen werden Softwarelösungen immer wichtiger. Zwar bietet IBM nach der Abgabe des weltweiten Vertriebs der PLM-Lösungen von Dassault Systèmes keine eigene PLM-Stan-dardsoftware mehr an, hat sich aber in PLM-nahen Aufgabenfeldern verstärkt. Dies betrifft etwa die Anwendungspakete Maximo für das Enterprise Asset Management (EAM) und Doors für das Requirements Management.
Zudem steuert das Portfolio von Rational Lösungen zur Entwicklung von Embedded-Softwarekomponenten und zum Anforderungsmanagement bei. WebSphere Lösungen ermöglichen die Integration von PLM-Softwarekomponenten mit anderen Applikationen und benachbarten Geschäftsprozessen.
„Zahlreiche Produkte aus unserem Software-Portfolio komplettieren PLM-Projekte. So erfordern heutige PLM-Implementierungen häufig die intensive Zusammenarbeit über Standort- und Unternehmensgrenzen hinweg, die sich mit den IBM Collaboration-Lösungen aus der Lotus Familie realisieren lassen“, sagt Dr. Thomas Wedel, Marketing Manager für PLM und WebSphere bei IBM. „Speicherung und Zugriff auf die komplexen Datenstrukturen im PLM-Umfeld können wir mit Information-Management-Lösungen effizient unterstützen und das Management der heterogenen PLM-Systemlandschaften übernehmen unsere Tivoli Anwendungen.“
Mit dem Application Management Service für PLM ist es möglich, den Fixkostenblock für die laufende Betreuung der PLM-Anwendungen und die Gesamtwartungskosten zu senken..
PDIF ist die Basis einer PLM-Landschaft und bietet Unternehmen jeder Größenordnung und Branche die Möglichkeit, PLM als weltweite Collaboration-Umgebung zu nutzen, um verteilte Abteilungen und Standorte einzubinden. Heterogene und verteilte Anwendungslandschaften werden mit PDIF zu einer Plattform vereint, die digitale Daten einheitlich zur Verfügung stellt und Prozesse systemübergreifend integriert. Sie ermöglicht, dass bestehende PLM-Anwendungen und Legacy-Systeme auf Basis offener Standards integriert und betrieben werden. Bereits heute unterstützen führende Softwareunternehmen aus dem PLM-Umfeld wie Agile, Centric, Engineous, Geometric Solutions, MSC, Parametric Technology, PROSTEP und Siemens PLM  die Entwicklung von PDIF.
„Auf Basis umfangreicher Projekterfahrung können wir die komplette Bandbreite aller Fragestellungen im PLM-Bereich abdecken“, sagt Holger Horn, Partner und Bereichsleiter in der IBM Unternehmensberatung Global Business Services. „Zudem führen wir regelmäßig Studien und Analysen durch, um die PLM-Zukunft aktiv mitzugestalten. So veröffentlichen wir alle fünf Jahre gemeinsam mit der Universität Bochum eine Benchmarkstudie zur PLM-Kompetenz in der Automobilindustrie. Dadurch sind wir in der Lage, fundierte ROI-Analysen zu erstellen und den langfristigen Nutzen von PLM besser zu beurteilen – über alle Branchen hinweg.“


Ähnliche Beiträge



Ihre Meinung ist uns wichtig

*