An 21 europäischen Standorten hat das Technologieunternehmen Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik (FDS) die Enterprise Open Source-Anwendung Aras Innovator erfolgreich implementiert.
Mit der Product Lifecycle Management-Lösung ist FDS in der Lage, die Abläufe in der Entwicklung zu standardisieren und konsequent nach der Qualitätsmana-gementmethode Advanced Product Quality Planning auszurichten. Da Aras Innovator als Enterprise Open Source-Lösung kostenfrei verfügbar ist, konnte FDS ohne Vorabinvestitionen in Software-Lizenzen die PLM-Software evaluieren. Die Inves-titionen beschränkten sich im Wesentlichen auf die Einarbeitung der eigenen Mitarbeiter sowie das Einrichten der Lösung.
Fachlich überzeugte Aras Innovator durch die hohe Flexibilität, mit der FDS die bereits bestehenden Arbeitsabläufe im PLM-System abbilden konnten. Der integrierte grafische Workflow-Editor erlaubt das Anpassen und Modellieren von Geschäfts-prozessen durch technisch versierte Nutzer innerhalb einer Fachabteilung. FDS kann so das Qualitätsmanagement transparent und flexibel in Aras Innovator abbilden und auf eigene Bedürfnisse anpassen.
Technologisch setzt die Lösung auf Microsoft-Technologien. Das Know-how dafür hatte FDS schon. Aras Innovator nutzt die Vorteile einer service-orientierten Architektur: Lösungskomponenten stehen als modulare Web Services bereit und sind rasch mit vorhandenen Unternehmensanwendungen integrierbar. Auch ist mit der SOA eine schrittweise Einführung der PLM-Lösung sinnvoll realisierbar. Bei FDS erfolgte die Integration mit SAP ERP undt dem Dokumentenmanagementsystem Saperion ungewöhnlich schnell und unkompliziert, da alle zu integrierenden Anwendungen Web Services-Standards wie XML und SOAP unterstützten. Einzelne Arbeitsplätze hatten die IT-Mitarbeiter bei FDS ebenfalls schnell angebunden: Der Zugriff auf das PLM-System erfolgt ausschließlich über Web-Browser. Ein Internet Explorer und die Weitergabe der Startadresse genügen, damit Benutzer mit dem System arbeiten können.
Die Vorteile von Aras Innovator werden insbesondere bei standortübergreifenden Projekten sichtbar: Als Informationszentrale zu allen Produkt- und Entwicklungsdetails nimmt die Lösung die Rolle einer Collaboration-Plattform ein, durch die sich die Zusammenarbeit von Ingenieuren, Partnern und Lieferanten beschleunigt. Projektmanager und Abteilungsleiter informieren sich über einen zentralen Bildschirm über den aktuellen Stand aller Entwicklungsprojekte. Ein übersichtliches Ampelsystem zeigt, wo in der Produktentwicklung mit Verzögerungen zu rechnen ist und welche Entwicklung im Zeitplan liegt. Das Management ist so in der Lage, frühzeitig korrigierend einzugreifen. Mit der neuen PLM-Lösung ist FDS in der Lage, bei Entwicklungsprojekten die Time-to-Market-Zyklen zu verringern. Gleichzeitig kann das Unternehmen schneller auf Kundenanforderungen reagieren.
Ampelsystem überwacht den Zeitplan
21. Juni 2010





