Plus 14,65 Prozent für IT-Ingenieure

Die gute Konjunktur in der IT drückt sich auch im Einkommen der IT-Ingenieure aus: Um stolze 14,65 Prozent stieg ihr durchschnittliches Einkommen 2010 -  auf 57 900 Euro jährlich.

Das sind 7 400 Euro mehr als ein Jahr zuvor und damit eine deutlich höhere Steigerung als bei den Ingenieuren aller Branchen (plus 1,1 Prozent). Die Angaben basieren auf einer Auswertung von 15 499 Ingenieurs-Gehältern im Karriereportal der VDI-Nachrichten.

Die höchsten Gehälter kassieren aber nach wie vor Ingenieure im Bereich Chemie und Pharmazie mit 66 900 Euro. Knapp höher als im Bereich IT liegen auch noch die Einkommen in der Autoindustrie mit einem Jahresentgelt von 58400 Euro. Das ist aber ein leichter Rückgang um 0,7 Prozent.

Offenbar sind aber nicht nur die Gehälter in der IT hoch, sondern auch die Belastung der Mitarbeiter. 64,5 Prozent aller Arbeitnehmer in der Informations- und Telekommunikationsbranche klagen über starke berufliche Belastung – mehr als in jeder anderen Branche.

Den Gegenpol bildet der Öffentliche Dienst, in dem sich nur 47,6 Prozent der Arbeitnehmer zu stark belastet fühlen. Nach einer  Untersuchung der Beratungsgesellschaft ServiceValue aus Köln, für die mehr als 1 500  Arbeitnehmer befragt wurden, ist der Belastungs-Index nur wenig von Führungsaufgaben abhängig. Vielmehr dominiert die Angst der Arbeitnehmer, bei der Arbeit Fehler zu machen.


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