Saab stoppt erneut Produktion

Erst Ende Mai waren die Saab-Bänder im schwedischen Trollhättan mithilfe chinesischer Euro-Millionen wieder angelaufen, da meldet der Autohersteller bereits den nächsten Stopp.

Saab.automotiveIT

Nach wenigen Tagen Produktion stehen die Bänder bei Saab schon wieder still.

Die siebenwöchige Produktionsunterbrechung im April und Mai hatte nicht nur Auswirkungen auf Saab selbst, sondern insbesondere auch auf die Zulieferer, so erklären die Schweden die befristete Fertigungspause.

Mit der Mehrzahl seiner Zulieferer hat sich Saab nach eigenem Bekunden zwar geeinigt, doch sind die Verhandlungen mit einer Reihe von Zulieferern über Zahlungs- und Lieferbedingungen noch nicht abgeschlossen. Saab Automobile arbeitet derzeit an einer Reihe von Projekten, mit denen die weitere kurz- und mittelfristige Finanzierung gesichert werden soll.

Saab arbeitet mit einigen Tausend Zulieferern weltweit zusammen. Mit jedem seien akzeptable Bedingungen auszuhandeln, erklärt Victor Muller, Chairman und CEO von Saab Automobile, die Situation. Etliche Zulieferer haben ihren Standort außerhalb Europas. Da sei es unvermeidlich, dass die Auffüllung der Bestände dauere.

Bis die Lieferkette wieder ganz normal funktioniert, schießt Muller kleinere Produktionsstörungen auch in „naher Zukunft“ nicht aus. Und die Zeit drängt, denn derzeit liegen bei Saab fast 10.000 Bestellungen vor; darunter auch solche für den in Mexiko gebauten Saab 9-4X.


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