Virtuelle Maschine spart viel Zeit

Um bis zu 90 Prozent reduziert die Virtuelle Maschine der Siemens-Division Industry Automation den Zeitaufwand für die Einstellung des echten Gerätes – das demonstriert das Unternehmen auf der Hannover Messe im Rahmen seiner Lösungen zu Produkt- und Produktionslebenszyklus. Die Virtuelle Maschine plant die Vorbearbeitung, indem sie das reale Werkzeug in 3D-Software nachbildet.
Um Zeitersparnis geht es auch im Bereich Virtual Commissioning. Mit der aktuellen Software für digitale Produktion lassen sich Kombinationen aus Fabrikationseinheiten und Automations-Hardware ohne hohe Invesitition simulieren, automatisieren und abnehmen. Die Dauer der tatsächlichen Abnahme verkürzt sich dadurch um bis zu 50 Prozent.
Verkürzte Vorlaufzeiten, höhere Fertigungseffizienz und verbesserte Prozesse sind Ergebnisse der Integration von Product Lifecycle Management  ( PLM) und Manufacturing Execution Systems (MES), der Verbindung von Produktionsstätte und Fertigungsmanagement. Besonders bei der Teilefertigung ist der Austausch von Know-how während des gesamten Produktlebenszyklusses wichtig.
Die simultane Konstruktion von Produkt und Anlage erhöht die Produktivität durch die Kombination von PLM mit Anlagendesign, Betrieb und Instandhaltung. Der Infor-mationsfluss ist in allen Produktionsphasen deutlich größer, durch bessere Wiederverwertungsmöglichkeiten sinken die Kosten.
,,Wir wollen der erste Anbieter von Soft- und Hardware sein, der die Produkt- und Produktionslebenszyklen zusammenfasst”,  erkärt Anton Huber, Präsident der Siemens-Division Industry Automation.Da es sich um offene Lösungen handle, schützten sie die Investitionen der Kunden und böten ihnen hohe Flexibilität.


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