Vom Konzept bis zur Steuergeräteapplikation – ohne Simulation läuft nichts mehr in der Entwicklung von Kraftfahrzeugen. Aktuelle und zukünftige Entwicklungen sind Themen der vierten Tagung ,,Simulation und Test für die Automobilelektronik” der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) GmbH und der TU Berlin am 31. Mai und 1. Juni im Berliner Harnack-Haus.
Sollen zukünftig Steuergerätefunktionen vermehrt mit Hilfe der Simulation appliziert und Regler optimiert werden, müssen auch komplexe, nichtlineare dynamische Komponenten des Fahrzeugs wie der Katalysator modelliert werden. Die Vorteile der Simulation kommen aber erst dann zum Tragen, wenn die Tests, die Applikationen und die Optimierungen automatisiert durchgeführt werden. Neben der Beschleu-nigung des Entwicklungsprozesses wird durch die Automatisierung die Komplexität beherrschbar.
Die Tagung bietet Entwicklungsingenieuren ein Forum, um die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Simulationstechnik in der Funktions- und Softwareentwicklung zu diskutieren. Unter den Referenten sind Entwicklungsexperten aller deutschen OEMs, zu den Themen gehören zum Beispiel ,, Optimierungsverfahren und Grid-Computing”, ,,Funktions- und Softwaretests mit Hilfe der HiL-, MiL-, PiL- und SiL-Simulation” und ,,Testmanagement: Konzepte, Erfahrungen und Schnittstellen”.
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