Die optimale Auslegung elektrischer Motoren bestimmen Forscher des Institutes für Elektrische Maschinen (IEM) der Hochschule Aachen durch problemspezifische Anpassung hauseigener Software. Den aktuellen Stand ihrer Arbeit präsentieren die Aachener im Rahmen der Initiative tech transfer auf der Hannover Messe.
Für alle Automobilbauer ist die Auswahl des ,,richtigen”, optimal ausgelegten Elektromotors eine Herausforderung, und dabei will ihnen das IEM helfen. Beim Design des jeweils passenden Motorentyps hilft die hauseigene Software ProMOTOR, mit der sich elektromagnetische Felder im Inneren des Motors automatisiert simulieren und interpretieren lassen. Um versteckte Optimie-rungspotenziale, wie zum Beispiel eine weitere Reduktion der Maschinengröße, zu erkennen, werden alle Simulationsdaten grafisch aufbereitet und so eine intuitive Weiterverarbeitung ermöglicht. Deshalb entwickeln die Forscher das ,,Entwick-lungsbüro der Zukunft für elektrische Maschinen”, um alle Aspekte in einer virtuellen Entwurfsumgebung zu vereinigen. So lassen sich Schwachstellen eines späteren Produkts schon in der Entwurfsphase vermeiden.
Halle Stand D 12
www.iem.rwth-aachen.de

Hannover Messe: Hochschule Aachen
24. März 2010




