Social Media werden in Unternehmen oftmals ohne klare Zielsetzung genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 83 Führungskräften und Social Media Experten, die die Softwarefirma SAS und die Management-Beratung Batten & Company von Februar bis März 2011 durchgeführt haben.
Dabei ist den Firmen die Bedeutung der sozialen Netze durchaus bewusst – die abteilungsübergreifende Integration und die Formulierung einer klaren Social Media Strategie stehen jedoch oft aus.
• 46 Prozent der Studienteilnehmer betreiben ein aktives Social Media Management; auf ein professionelles Monitoring wird jedoch meist noch verzichtet.
• Image und Reputation sind die stärksten Triebfedern beim Social Media Engagement; der Dialog mit dem Kunden steht erst an vierter Stelle.
• Bei den Aktivitäten liegt der Fokus auf der Kommunikation eigener Themen und Inhalte. Lediglich 28 Prozent der Unternehmen, die sich mit Social Media beschäftigen, reagieren auf die Beiträge von Nutzern.
• Aus der Bedeutung von Social Media erwachsen (noch) keine Konsequenzen für die Personalpolitik. Im Schnitt sind drei Mitarbeiter im Unternehmen mit dem Thema beschäftigt, meist jedoch lediglich in Teilzeit.
• Die Gewinnung konkreter Erkenntnisse über Zielgruppen und die Ableitung von Maßnahmen aus Informationen in Social Media sind für 90 Prozent der Befragten sehr wichtig, aber weit weniger als die Hälfte setzen dies tatsächlich um.
Batten & Company-Partner Dr. Gregor Berz kommentiert: „Zwischen dem Zielbild der Unternehmen und ihrem tatsächlichen Social Media Management klafft eine Umsetzungslücke.“ Roland Magon, Manager Marketing Solutions bei SAS, ergänzt: „Der Investitionsbedarf wurde jedoch offensichtlich erkannt.“ Unter anderem planen 44 Prozent der befragten Unternehmen die Anschaffung neuer Software und 58 Prozent die Heranziehung externer Dienstleister.
Die Studie zum kostenlosen Download finden Sie hier





