Testen ist teuer, aber es kann auch Kosten bei der Entwicklung elektronischer Systeme einsparen. Auf dem Vector Forum von Vector Consulting Services in Stuttgart erklärten jetzt Experten von Ford, Dräger, Thales, Siemens und Porsche Beispiele für optimierte Testmethodik, Testprozesse und Werkzeugeinsatz.
Tests sind kritisch für die Entwicklung elektronischer Systeme. Einerseits ist gründliches Testen wichtig, um Fehler zu identifizieren, bevor das Produkt geliefert oder die Komponente integriert wird. Andererseits verschlingt das Testen knapp die Hälfte der Lebenszykluskosten. Grund genug, den Test zu optimieren, eine durchgängige Methodik umzusetzen und damit die Effizienz zu steigern.
„Besseres Testen reduziert Kosten und Risiken.“ Auf diesen einfachen Nenner brachte Dr. Dieter Lederer, Geschäftsführer der Vector Consulting Services, die aktuelle Debatte um Kosten und Qualität. Fehlerentdeckung und -behebung sind branchenübergreifend aufwändig und teuer. 30 – 50 Prozent der gesamten Aufwände in der Produktentwicklung entfallen nach aktuellen Daten von Vector auf die Folgekosten zu spät entdeckter Fehler. In einer gut abgestimmten und durchgängigen Strategie zur Fehlerentdeckung steckt hohes Optimierungspotenzial.
Teure Tests helfen beim Sparen
15. Juni 2010




