Die fünf deutschen Automobilbauer Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen beteiligen sich am Forschungsnetzwerk „Trauma-Biomechanik“. und bauen damit ihr Engagement auf dem Gebiet der Fahrzeug-sicherheit aus.
Vertreten werden sie in dem Netzwerk durch die 2002 gemeinsam gegründete Gesellschaft der „Partnership for Dummy Technology and Biomechanics“ (PDB). Viele Innovationen im Bereich der Fahrzeugsicherheit, die mittlerweile weltweit zum Standard gehören, wurden in Deutschland erfunden oder maßgeblich weiterentwickelt. So lief das erste Serienfahrzeug mit einem Fahrerairbag in Deutschland vom Band. Um diesen Vorsprung auch in Zukunft zu sichern, bedarf es einer ständigen Verbesserung der Fahrzeugsicherheit.
„Detailliertes Wissen über Verletzungsmechanismen durch biomechanische Forschung ist Grundlage für die Reduzierung des Verletzungsrisikos von Fahrzeug-insassen und Verkehrsteilnehmern“, erklärt PDB-Geschäftsführer Klaus Borten-schlager. Aufgabe des Netzwerkes werde es sein, eine Informationsplattform zu schaffen, Forschungsthemen zu identifizieren und den Wissenstransfer über Fachgrenzen hinaus zu fördern.
Bortenschlager bündelt mit der PDB seit 2002 die Erfahrungen der fünf Hersteller auf dem Gebiet der Dummytechnik/Biomechanik, um Grundlagen für hohe Sicherheitss-tandards zu schaffen. Einen Schwerpunkt bildet die Computersimulation des menschlichen Körpers. Dazu wird im Netzwerk das Wissen unterschiedlicher Arbeitsgebiete zusammengefasst, was die Kompetenzen in der Berechnung, Analyse und Visualisierung von Verletzungsvorgängen erweitert.





