Viel Optimismus im IT-Mittelstand

Der Globalisierung zum Trotz blicken die meisten kleinen IT-Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Das hat eine Studie des Münchner Unternehmerkreises Informationstechnologie (MUK IT) und der PR-Agentur European Marketing Communications ergeben.

Grundlage für den ,,MUK IT Report 2011″ bildet die Befragung von über 150 vornehmlich inhabergeführten Software- und Servicehäusern sowie IT-Beratungsfirmen. Danach sieht knapp ein Drittel der IT-Mittelständler die Zukunft ,,rosig”. Weitere 42 sind immerhin ,,zuversichtlich”.

Als Voraussetzung für den Erfolg sehen 70 Prozent die stetige Anpassung ihrer Geschäftsmodelle an aktuelle Marktgegebenheiten an. 57 Prozent meinen, dass professionelles Projektmanagement das A und O ist, um langfristig erfolgreich zu sein. Für 52 Prozent ist die Unternehmenskultur wichtig, um künftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.

Über zwei Drittel der IT-Mittelständler setzen auf strategische Partnerschaften, vor allem mit großen Anbietern wie Fujitsu, IBM, Microsoft, Oracle oder SAP.

Vertrieb und Marketing stehen laut Studie bei rund drei Viertel der IT-Mittelständler an erster Stelle als ,,Zukunftssicherungsmaßnahme”. 72 Prozent wollen unbedingt ihre Leistungsfähigkeit im Vertrieb steigern. 76 haben das Ziel, sich durch systematisches Networking neue Vertriebskontakte zu erschließen. Knapp die Hälfte setzt dafür auch auf soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing.

51 der IT-Mittelständler streben an, sich als regionale Marke einen Namen zu machen und dafür alle bezahlbaren Marketingregister vom Direct Mailing bis zur Public Relations zu ziehen.


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