ViERforES simuliert Geräte und Prozesse

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ViERforES: Durch eine Kombination von VR-Modell und Strömungssimulation können die Stoffströme in einer Anlage dargestellt und optimiert werden. Foto: Dirk Mahler/Fraunhofer IFF

Um den Einsatz neuer Virtual-Reality-Technologien für die Entwicklung und den Test neuer Produkte geht es im Forschungsprojekt ViERforES, das für weitere 33 Monate  mit 5,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert wird.

Im Konsortium für ViERforES (Virtuelle und Erweiterte Realität für höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme) arbeiten das Magdeburger Fraunhofer IFF, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die TU und das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern zusammen.

Ziel ist es, mit neuen Entwicklungskonzepten die Sicherheit und Zuverlässigkeit von technischen Geräten und ganzen Prozessen, Maschinen, Anlagen nachhaltig zu verbessern. Die Ingenieure konzentrieren sich dabei vor allem auf die Simulation und den Test des wichtigen Kerns heutiger Produkte – der eingebetteten Systeme wie Steuerungssoftware und Mikroprozessoren.

Dafür nutzen sie modernste Technologien der ,,Virtuellen und Erweiterten Realität”. Im Gegensatz zur ersten Förderstufe sind erstmals auch Unternehmen aus der Region in das Projekt involviert. Sie übernehmen die Forschungsergebnisse aus ViERforES und übertragen sie im Rahmen ihrer eigenen Produktentwicklung direkt in die Praxis.

Mit der anwendungsorientierten Entwicklung und Verknüpfung neuer Methoden und Techniken des Digital Engineerings betreten die Wissenschaftler regelmäßig Neuland. Die Anwendungsfelder sind entsprechend breit und liegen zum Beispiel in der Fahrzeugproduktion oder der Entwicklung von Leitständen für neue Energiesysteme.

So können mit Hilfe der hier entwickelten Technologien erstmals kritische Systemzustände von Elektrobatterien im Labor realistisch simuliert und getestet werden. Auf diesem Weg lässt sich die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Elektrofahrzeugen nachhaltig verbessern.


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