Mit Lasersensoren und Kameras bringt die VMT Bildverarbeitungsssteme in Mannheim Robotern präzises Arbeiten bei.
In Automobilwerken gibt es Roboter, die rund um die Uhr die Türen der bestellten Autos demontieren. Nicht etwa, weil einzelne Kunden eine türlose Variante dieser Baureihe bevorzugen würden – sondern alle Türen. Der Grund: Würde man die Fahrzeugtüren separat lackieren, wären leichte Farbdifferenzen unvermeidbar. Deshalb werden die Türen nach der Lackierung wieder abgenommen, um zum Beispiel die Innenverkleidung anzubringen.
Für die Roboter ist das ein schwieriger Job. Sie müssen die Tür an der richtigen Stelle greifen und öffnen, anschließend ein Schraubwerkzeug mit einer Genauigkeit im Zehntel-Millimeter Bereich aufsetzen und die Schrauben lösen, um dann die Tür abzunehmen. Schon bei einer kleinen Positionsabweichung würde der Griff verfehlt und die Tür beschädigt – oder eine Sicherheitsabschaltung für kompletten Produktionsstillstand sorgen.
Mit der VMT-Technologie werden die Roboter geführt, Produktionsfehler aufgespürt, die Qualität kontrolliert oder die Beschriftungen entziffert. Das Unternehmen beliefert unter anderem weltweit alle Werke eines namhaften Automobilkonzern mit Best-Fit-Systemen, einer neuentwickelten Technologie zur Roboterführung in der Produktion und entwickelt auch die dazu notwendige Software im eigenen Haus.
Das Unternehmen ist Mitglied des Verbundes der Pepperl+Fuchs Gruppe und beschäftigt mehr als 50 Mitarbeiter an insgesamt sechs Standorten in Deutschland, USA, China und Spanien.
VMT macht Roboterarbeit präzise
6. August 2010





