VW in Zwickau: Virtualisierung mit Hyper-V

VW.automotiveITEine virtuelle Windows-Landschaft in Büros und Produktion Zwickau hat Comparex für das VW-Werk in Zwickau gestaltet.

Server-Virtualisierung revolutioniert seit geraumer Zeit die Rechenzentren Deutschlands, doch jedes Projekt bringt neue Herausforderungen. Im Fall Volkswagen Zwickau waren das die Verwaltung aller virtuellen Rechner, die Überwachung der Serverzustände an verschiedenen Standorten und die Migration der physischen Server in die neue Welt.

Comparex ist am VW-Standort Zwickau unter anderem für den Aufbau der Infrastruktur für Server-Virtualisierung sowie als Helpdesk-Provider engagiert. Für die Virtualisierung der Server konfigurierte die IT-Firma die virtuelle Windows-Landschaft aus Server 2003 und Server 2008 Betriebssystemen.

Die neue virtuelle Infrastruktur besteht nun aus 12 Hyper-V Hosts, verteilt über zwei Standorte auf dem Volkswagen-Gelände. Hinzu kommen zwei HP MSA Storage-Systeme und ein Failover-Cluster im Testbetrieb. Die redundante Datenhaltung im Cluster ist in Planung.

Die Plattform Hyper-V wurde von Microsoft speziell für die Server-Virtualisierung entwickelt. Die Kernaufgaben liegen in der Organisation sowohl der physischen als auch der virtuellen Ressourcen.

Wie bei jeder Virtualisierung isoliert auch Hyper-V dabei die Gastsysteme komplett vom Host-System. Auf einem virtuellen Betriebssystem aufgesetzt wird somit effizienter und gefahrloser gearbeitet als auf dem physischen Host-System selbst.

Ohne Systems Management gibt es keine funktionale virtuelle Umgebung. Bei Volkswagen in Zwickau kommt dafür der Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 (VMM) zum Einsatz. In Microsoft-Umgebungen mit mehreren Hosts – wie bei Volkswagen – ist es die Management-Lösung nach Maß. Da sich VMM leicht in bestehende IT-Umgebungen einfügt, bleiben vorhandene Verfahren bestehen.

Besondere Anforderungen stellt die schiere Größe der IT-Umgebung bei VW Zwickau. Mit Hyper-V, System Center Virtual Machine Manager und dem Failover-Cluster X gibt es greifbare Vorteile: Maximierung von Ressourcen, gesicherte Hochverfügbarkeit sowie hohe Flexibilität beim IT-Management.

Die nächsten Projekte für Volkswagen Sachsen stehen schon an der Startlinie: erst der System Center Data Protection Manager 2010, danach voraussichtlich das Monitoring-Werkzeug System Center Operations Manager.


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