Deutschland ist aus Sicht ausländischer Manager der führende Standort in Europa und steigt im Ranking der weltweit attraktivsten Standorte vom sechsten auf den fünften Platz. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Prüfungs- und Beratungs-gesellschaft Ernst & Young zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa. Befragt wurden Manager von 814 internationalen Unternehmen.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Attraktivität Deutschlands gestiegen: 12 Prozent der befragten Manager bezeichnen Deutschland als einen der drei Top-Standorte weltweit – im Vorjahr lag der Anteil bei 10 Prozent. Angeführt wird das Ranking von China, Indien, den USA und Russland.
Aus Sicht der befragten Manager kann Deutschland seine starke Position im internationalen Standortwettbewerb weiter ausbauen: 54 Prozent (Vorjahr: 37 Prozent) der Befragten erwarten, dass Deutschlands Attraktivität in den kommenden drei Jahren zunehmen wird, nur neun Prozent (Vorjahr: elf Prozent) erwarten eher eine negative Entwicklung.
Zwei von drei Managern loben die Standortpolitik der Bundesregierung, nur 21 Prozent fällen ein negatives Urteil. Besonders gute Noten erhält Deutschland für die Infra-struktur (Telekommunikation und Transport & Logistik). Auch die Lebensqualität und die Qualifikation der Arbeitnehmer werden sehr positiv gesehen. Relativ schlecht bewertet wird der Standort Deutschland in Bezug auf die Unternehmenssteuern und die Arbeitskosten.
Deutschland bleibt in Europa vorn
7. Juni 2010




