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Frank Kirchner vom DFKI erläutert das Potential künstlicher Intelligenz für die Automobilindustrie. Bild: Claus Dick

| von Pascal Nagel

Frank Kirchner vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) spricht nun über die Chancen künstlicher Intelligenz für die intelligente Fertigung. Thema ist hierbei unter anderem die Mensch-Maschine-Interaktion: Hierfür nötige Kernfähigkeiten seitens der genutzten Roboter seien die eigene Lokalisierung und Navigation, die gezielte Einwirkung auf Umwelt und Gegenstände sowie eine intuitive Bedienbarkeit durch den User. Die praktische Realisierung entsprechender Roboter benötige zum einen intelligente Komponenten und Strukturen und erfordere zum anderen ein gezieltes Zusammenspiel aus Mechatronik, Elektrotechnik und IT.

Zwar sei die Entwicklung der KI weit davon entfernt, die Komplexität des menschlichen Gehirns zu erreichen, allerdings sei es durchaus möglich, einzelne Funktionen hiervon als Vorbild für die Programmierung von Robotern zu nutzen. Kirchner stellt zudem das mit dem BMBF gestartete Projekt „Hysociatea“ vor, in dem Teams aus Robotern, Menschen und Softwareagenten kooperieren. Die Interaktion hierbei sei multimodal und auf Lernvorgänge durch Kooperation ausgelegt. Der Einzug der IT in die Autoindustrie ende jedoch nicht in der Produktion: Auch die zunehmende Vernetzung des Fahrzeugs stelle die Branche vor neue Herausforderungen durch Akteure aus dem digitalen Umfeld, so Kirchner.

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