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| von Pascal Nagel

Am 01. und 02. Juli fand in London der erste automotiveIT International Congress statt. Zahlreiche Experten und Top-Entscheider der Branche diskutierten unter dem Motto „Connected Mobility 3.0 – IT moves the Auto Industry“.

Masters2Als nächster Referent steht nun Steve Masters, Vice President, Customer Innovation & Solution Design bei BT Global Services auf der Bühne im Kongresszentrum „The Crystal“ um zum Thema „Connectivity, security and risk mitigation“ zu sprechen. Masters geht unter anderem auf den rapiden Wandel innerhalb der IT ein, der primär von einem stark gestiegenen Maß an Mobilität und Flexibilität geprägt sei. Vor allem bei der Menge an Connected Devices sei die Sicherheit eine kritische Disziplin für den problemlosen Ablauf von Prozessen – die steigende Anzahl elektronischer Elemente im Automobil stelle keine Ausnahme dieser Entwicklung dar. Das öffentliche oder medienwirksame Versagen entsprechender Systeme könne sich derweil kein OEM leisten. Prädiktive Tools, etwa zum Monitoring sozialer Medien, seien zudem ein hilfreiches Tool im Kampf gegen gezielte Angriffe auf Unternehmen, Institutionen, Veranstaltungen oder Fahrzeuge. „Das Auto wird sich zum künftigen Lieblingsspielplatz von Hackern entwicklen“, zeigt sich Masters überzeugt.

BraendliNach einer kurzen Kaffeepause spricht nun Norbert Brändli, Head of IT Sales & Marketing Processes bei Audi, zum Thema „The Showroom of the Future“. Im Fokus des Vortrags steht hierbei die digitale Vertriebs- und Markenstrategie hinter dem Konzept Audi City, in das viele Kongressbesucher bereits am Vortag im Rahmen einer Tour erste Einblicke gewinnen konnten. Brändli erklärt hierbei, wie der Showroom dabei helfen soll, den OEM näher an den Kunden zu rücken und die digitale mit der physischen Welt zu verbinden. Neben der umfangreichen Präsentation sämtlicher Fahrzeugmodelle in der digitalen Welt der räumlich beschränkten Audi City solle der Showroom zudem einen Ansatzpunkt für potentielle Kunden bieten, die bereits online, etwa innerhalb des Fahrzeugkonfigurators der Audi-Homepage, erste Informationen erhalten haben. Brändli geht im Rahmen seines Vortrags unter anderem auf Verbesserungen innerhalb der IT hinter dem digitalen Autohaus, etwa die Virtualisierung der genutzten Touch-Konfiguratoren auf einem internen Server, ein. „Audi City steht nicht in Konkurrenz zu den klassischen Händlerbetrieben“, so Brändli, der vor diesem Hintergrund auf die enge Kooperation zwischen Vertriebsstandorten und dem digitalen Showroom eingeht. So übernehme der traditionelle Handel weiterhin Prozesse innerhalb des in Audi City angestoßenen Verkaufs, könne andererseits allerdings auch durch Präsentationstechniken des digitalen Verkaufsraums bereichert werden. Künftige Herausforderungen bestünden derzeit noch in der stärkeren Standardisierung der Systeme der digitalen Flagship-Stores oder in der Produktion besserer Display-Technologien für die großflächige Darstellung von Inhalten.

EllinghorstIm Anschluss an Norbert Brändli spricht nun Arndt Ellinghorst, Senior Managing Director,Head of Global Automotive Research Team, ISI – International Strategy & Investment, zur aktuellen und künftigen Entwicklung des globalen Automobilmarktes. Insgesamt stelle die Autoindustrie eine gute Investitionsmöglichkeit dar, so der Finanzanalyst, wobei vor allem die stärker konsolidierten Supplier häufig als strukturell besser bewertet werden könnten. Aufgrund der Tatsache, dass rund 60 Prozent aller Autos in Europa mit Verlusten verkauft würden, bestehe insbesondere unter den (Volumen-)OEM nur geringer Raum zu weiteren Investitionen, so Ellinghorst. Fokus entsprechender Ausgaben im Forschungs- und Entwicklungsbereich sei nahezu branchenübergreifend die vorgeschriebene Senkung von CO2-Emissionen. Vor diesem Hintergrund greift der Analyst die Frage nach dem Finanzierungsspielraum bei Innovationen im Fahrzeug der Zukunft auf. OEMs müssten sich hierbei darüber bewusst sein, was Kunden bereit seien, für neue Technologien aufzubringen, so Ellinghorst. Potential zu Einsparungen bestünde etwa innerhalb des Vertriebs, wie sich beispielsweise anhand des radikal neuen Ansatzes Teslas zeige, der zugunsten eigener Kanäle gesamte Layer des traditionellen Handels ausspare.

GicquelIm Anschluss an die Mittagspause des Kongress’ spricht nun Philippe Gicquel, GENIVI-Präsident und General Manager for Cockpit, Safety, Infotainment EE Modules bei PSA Peugeot Citroën. Inhalt des Vortrages ist die Arbeit der GENIVI-Allianz, deren Ziel in der Standardisierung von Infotainment-Systemen auf Basis einer Linux-Plattform besteht. Ein Bestreben der Gemeinschaft sei dabei unter anderem, die Verbreitung der erarbeiteten Systeme von der Software-Ebene (Kernel, Middleware) in den Applikationsbereich hinein zu erweitern. Thema ist zudem die Zusammenarbeit mit AUTOSAR im Bereich nicht-standardisierter ECUs beziehungsweise entsprechender Interfaces. „Wenn OEMs nicht zusammenarbeiten, werden wir nicht in der Lage sein, mit den Entwicklungen in den Customer Electronics mitzuhalten“, so Gicquels abschließendes Fazit.

KroesEs folgt eine Premiere auf den Kongressen von automotiveIT und carIT: Per Videoübertragung referiert nun die unter anderem für die digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes. Die Politikerin spricht zunächst über den Stellenwert digitaler Technologien: „In den digitalen Bereich investieren heißt, in die Zukunft zu investieren“, so das Mantra Kroes’. Im weiteren Verlauf der Video-Rede spricht sich die Vizepräsidentin der EU-Kommission für offene Innovationen, Daten und Standards aus. Ebenso offen solle auch die Einstellung der europäischen Bürger gegenüber dem Thema ITK sein, möchte der zusammenwachsende Kontinent seine globale Stellung behalten, so der abschließende Appell von Kroes.

WollschlägerIm Gespräch mit Moderator Thomas R. Köhler spricht nun Dirk Wollschläger, General Manager Global Automotive Industry bei IBM über disruptive Technologieentwicklungen innerhalb der ITK- und der Automobilindustrie. Köhler adressiert die schneller werdenden Entwicklungszyklen innerhalb der Autobranche, die auch Wollschläger ausmachen konnte. Die Anpassung der Industrie sei bemerkenswert, so der Automotive-Verantwortliche IBMs. Nachfolgend stellen die beiden Co-Autoren die fünf Thesen des gemeinsam verfassten Fachbuches „The digital transformation of the automobile“ vor, die das vernetzte Auto, das Internet der Dinge, Big Data, Cloud Computing und das autonome Fahrzeug umfassen. Über die beschriebenen Entwicklungen hinaus sei an der Schnittstelle aus Automobil- und ITK-Branche zudem mit neuen Kooperationen und Businessmodellen zu rechnen, so eine weitere Prognose Wollschlägers.

964A0003Zum Thema „Connected Information – The Big Data Opportunity“ folgt nun unter Moderation von Thomas R. Köhler eine Paneldiskussion. Zum Teilnehmerkreis zählen Roopak Verma, Director IT, Ford of Europe & MEA, Stephen Kneebone, Vice President, Chief Information Officer and Business Transformation Office, Nissan, Michael Natusch, Director EMEA Data Science bei Pivotal, Dave Bentley, General Manager Information Systems bei Toyota Motor Europa, sowie Tate Cantrell, CTO des Data Center-Spezialisten Verne Global. Das volle Potential von Big Data, das vom Hype zur Realität werden müsse, sei innerhalb von drei Bereichen zu erreichen, so die Einschätzung von Dave Bentley: Innerhalb der Kunden- und Entwicklungsdaten, sowie innerhalb der Informationen aus dem vernetzten Fahrzeug. Dabei müsse die Verarbeitung großer Datenmengen zunehmend aus der IT in den Business-Bereich überführt werden, um etwa die Fragmentierung von Informationen zu vermeiden. „Der Anstoß kommt inzwischen eher von Seiten des Business“, stimmt auch Roopak Verma zu. Wichtig sei zudem eine holistische Herangehensweise an das Thema Big Data, um voneinander abgetrennte Datensilos zu vermeiden. Big Data müsse zudem, so Verma, in erster Linie der Sicherheit des Fahrers dienen. Der IT-Chef von Ford of Europe spricht in diesem Zusammenhang unter anderem die Themen Car-to-Car und Car-to-X an, die nur auf Basis einer effizienten Datenverarbeitung Funktionalität entfalten können. Zudem müsse der Datenschutz permanent gewahrt bleiben, so Verma, der sich für ein Opt-In-Verfahren zur Nutzung entsprechender Dienste ausspricht. Diese Einstellung teilt auch Stephen Kneebone: „Das Vertrauen des Kunden ist absolut essentiell“, so der IT-Manager. Bei der Nutzung von Daten durch den OEM wäge der Kunde häufig Mehrwert und Nachteile gegeneinander ab, wobei durch attraktive Anreize durchaus eine umfangreiche Weitergabe eigener Informationen erreicht werden könne. Im Nissan-Modell „Leaf“ etwa betrage die entsprechende Zustimmungsrate rund 90 Prozent, so Kneebone. Neben der Nutzung von Daten aus dem vernetzten Fahrzeug spricht der Nissan-Manager ebenfalls die Notwendigkeit an, Datensätze aus Verkauf und Aftersales stärker zu konsolidieren: „Informationen über den Kunden müssen bei jedem Kontakt mit ihm verfügbar sein“. Den Mehrwert des Autofahrers durch die Weitergabe betont auch Tate Cantrell im Rahmen eines Vergleiches mit dem Phänomen Social Media. „Durch die Weitergabe einiger Informationen kann hier eine bessere Kundenerfahrung erzielt werden“, so der CTO. Ebenso wie die anderen Diskussionsteilnehmer betont auch Cantrell die Notwendigkeit eines Opt-In-Verfahrens bei der Weitergabe von Daten: „Wenn jemand Kontrolle abgibt, möchte er darüber gefälligst auch Bescheid wissen“, so Cantrell. Einen weiteren Aspekt des Themas Big Data spricht derweil Michael Natusch von Pivotal an. Dem Datenspezialisten zufolge profitieren vor allem drei Gruppen von der Analyse großer Informationsmengen im Auto. Neben dem Fahrer selbst, der durch Services ein Plus an Komfort und Sicherheit erhalten könne, seien auch andere Fahrzeuglenker, etwa im Rahmen der Car-to-X-Kommunikation und die OEMs selbst betroffen. Hieraus ergebe sich die Direktive, gewisse Datensätze lokal zu verarbeiten, wohingegen andere Informationen weitergereicht oder kombiniert werden müssen. Natuschs Schlusswort: „Bei Big Data geht es darum, bessere Antworten auf existierende Fragen zu finden“.

964A2689In der gut besuchten paralellen Panel-Sitzung über Connected Retail, den Handel des 21. Jahrhunderts, diskutieren Chris Harris, Marketing and Customer Director der H.R. Owen Handelsgruppe, Ian Plummer, Head of Sales Operations, Volkswagen UK sowie Martin Leach, Chairman der Magma Group über den die Probleme, mit denen  Autohersteller und Handel derzeit zu kämpfen haben. Hintergrund: Der klassische Automobilhandel steht vor einem gewaltigen Umbruch. Die Kundenloyalität nimmt ab, tradierte Verkaufskonzepte brechen langsam aber sicher weg. „Die Erwartungen steigen. Kunden geben eine Menge Geld für ihr neues Auto aus, damit einher gehen wachsende Ansprüche“, sagt Chris Harris. Vor allem das Kundenmanagement müsse besser werden, soll die Erosion im Handel nicht weitergehen. Der Handelsprofi betont, dass die Menschen von anderen Industrien lernen. Ein positives Beispiel sei Amazon, das seine Kunden deutlich in den Mittelpunkt des Geschehens stellt. Hersteller und Händler tun sich dagegen schwer – ein kulturelles Problem, aber auch ein technologisches.  „Der Veränderungsprozess ist rasant“, führt Martin Leach aus. „Allerdings nicht im Handel.“  Leach: „Hersteller entwerfen, entwickeln und produzieren Autos – und das können Sie.“ Nachholbedarf bestehe hingegen im Vertrieb. Diesen Part der Wertschöpfungskette habe man zu lange vernachlässigt. Ian Plummer ist sich sicher, dass man diesbezüglich von anderen Industrien lernen kann und muss. Ein Beispiel sei die Musikindustrie, die von neuen Kundenverhalten und neuen Technologien überrascht worden sei und ebenfalls eine Transformation habe durchlaufen müssen. Kunden seien heute deutlich besser informiert und gehen in der Regel mit einer Flut von Daten zu den Händlern. Jetzt gilt es die technologische Basis zu schaffen, diesen Kunden abzuholen. Big Data-Prozesse können dabei helfen. Doch das Sammeln von Daten allein hilft nicht; die richtige Bewertung der Daten ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Autoindustrie muss den 360-Grad-Blick auf den Kunden bekommen, will sie am Ende des Tages mehr Autos verkaufen und die Kunden langfristig binden.

964A0128Nach einer kurzen Kaffeepause im Anschluss an die Paneldiskussionen beginnt Thomas Müller, Vice President Electrical & Electronic Systems bei Volvo Cars seinen Vortrag zum Thema „Volvo’s New HMI – Designed Around You“. Wie anhand des Titels zu vermuten ist, bildet das neue Infotainment-Bedienkonzept des schwedischen OEM, das ein höheres Maß an Komfort und Ablenkungsfreiheit verspricht, das Kernstück der Präsentation. Neben einem hohen Maß an Funktionalität und Zuverlässigkeit sei bei der Entwicklung des Systems auch auf eine holistische Herangehensweise und ein hohes Maß an Attraktivität gesetzt worden. „Wenn man seine Hausaufgaben an der Basis erfüllt hat, kann man in der Kür hervorstechen“, kommentiert Müller. Nachfolgend präsentiert der EE-Chef Volvos die Priorisierung bestimmter Anzeigeelemente im Fahrzeug. Dringende oder sicherheitskritische Meldungen erscheinen demnach im Head-up-Display des Fahrzeugs, weniger akute Nachrichten innerhalb der Cockpit-Anzeige und Komfortfunktionen im Center Displays des Autos. Eine weitere Priorisierung sei zudem bei der Bedienung des Systems vorgenommen worden. Hier habe man bereits in der Entwicklung darauf geachtet, häufig genutzte Funktionen so intuitiv wie möglich anzuordnen.

964A0208Als nächster Referent greift nun auch Otmar Schreiner, Head of Interior Electronic Solutions France and IES Research & Development bei Continental Automotive das Thema HMI auf. Schreiner konzentriert sich im Gegensatz zum Vorredner jedoch primär auf den Bereich autonomes Fahren. Hintergrund sei hierbei, so Schreiner, die künftig veränderte Rolle des Fahrers: Anstatt der aktiven Lenkung des eigenen Autos werde vor allem das Monitoring wichtiger Funktionen, sowie das situationsabhängige Eingreifen in den Mittelpunkt rücken – mit entsprechenden Folgen für die Entwicklung des HMI. Zukünftige Fahrzeuge müssten in diesem Zusammenhang, etwa durch Kamerasysteme im Fahrzeuginneren, über den Status und die Intentionen des Fahrers informiert und in der Lage sein, die Aufmerksamkeit des Lenkers, etwa über LED-Leisten, zu steuern. „Das Auto wird in Zukunft zunehmend zum digitalen Begleiter“, so Schreiner vor dem Hintergrund der Strategie Continentals, in Kooperation mit den IT-Anbietern Cisco und IBM die intelligente Vernetzung von Fahrzeug, Backend und Content zu realisieren.

964A0287Als vorletzter Referent des ersten internationalen automotiveIT-Kongresses stellt nun Maurits Aalberse, Director of Connected Services bei Qoros, das Connectivity-Konzept des chinesisch-israelischen OEM vor. „Wir hoffen, das Auto zu einem Device zu machen, von dem Menschen erwarten, dass es connected ist“, erklärt Aalberse die Strategie des Herstellers, jedes Fahrzeug mit einem acht Zoll großen Touchscreen auszustatten, den mehr als 80 Prozent der Fahrer zur Nutzung des Systems „Qoros Qloud“ nutzen. Im Zentrum der Vernetzung stehe hierbei jedoch nicht das Fahrzeug, sondern der Kunde: „Im Auto befindet sich nur einer der Bildschirme, die wir täglich nutzen“, so Aalberse. Durch die Vernetzung von Smartphone, PC und Fahrzeug erhofft sich der OEM eine stärkere Verbindung zwischen dem digitalen Lifestyle seiner Kunden und dem Fahrzeug – unabhängig vom jeweils genutzten Device. Abschließend kommt Aalberse auf den Umgang mit erhobenen Daten zu sprechen, die der jeweilige Fahrer über die Qoros Qloud einsehen und analysieren kann – etwa um „Badges“, beispielsweise für effizientes Fahren, zu erhalten und zu teilen.

964A0359Den letzten Speakerslot nutzt Peter van Manen, Vice president McLaren Applied Technologies für eine Zusammenfassung des IT-Einflusses auf die Formel 1. Van Manen berichtet unter anderem von den kürzeren Entwicklungszyklen im Vergleich zu Serienfahrzeugen, der „permanenten Weiterentwicklung des Autos“ zwischen einzelnen Rennen und dem reduzierten HMI im Cockpit der einzelnen Boliden. Die Analyse digitaler Daten gehöre derweil seit Jahrzehnten zum Tagesgeschäft des Rennsports, so van Manen. Über sieben bis 12 Antennen werde ein stetiger Datenfluss von etwa 1,5 Gigabyte pro Fahrzeug und Rennen an den jeweiligen Rennstall, die Berichterstattung und Regulatoren der Rennaufsicht versandt und mit unterschiedlichen Zielen analysiert. Zum Ende des eigenen Vortrags hinterlässt van Manen den anwesenden Gästen einen Rat: „IT ermöglicht es, Dinge immer schneller zu machen, ebenso wichtig ist es allerdings, die Dinge sorgfältig zu machen“.

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