Wenn BMW neue Modelle entwickelt, dann sind daran wahrscheinlichbald  auch Rechner in Island beteiligt: Unter anderem geht es beim Anschluss von BMW an ein Rechenzentrum auf der Insel im Polarmeer um CAD/CAE-Programme.

Ein britisches Entwicklungsunternehmen für energiesparende Rechenzentrumsanlagen namens Verne Global teilte jetzt mit, dass die BMW Group einige ihrer Computing-Anwendungen aus Deutschland nach Island verlagern wird, das zu 100 Prozent über zwei voneinander unabhängige regenerative Energiequellen versorgt wird.

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird BMW Anwendungen mit hohem Energiebedarf bei Verne Global in Island rechnen lassen, neben  CAD/CAE-Programmen (Computer Aided Design/Computer Aided Engineering) beispielsweise auch Applikationen für die Unfallsimulation und zur Aerodynamikberechnung.

Durch die Übertragungvon zehn seiner HPC-Cluster von den Standorten in Deutschland in das emissionsfrei arbeitende Rechenzentrum in Island reduziert BMW seinen jährlichen Kohlendioxidausstoß um 3 570 Tonnen. Dies entspricht etwa der Menge an Kohlendioxid, die beim Verbrennen von 1,46 Millionen Litern Benzin freigesetzt werden. Gleichzeitig wird es dadurch möglich, dass BMW seine Energiekosten für den Betrieb der HPC-Applikationen um bis zu 82 Prozent reduziert.

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