Bosch Augmented Reality

Visualisierung nicht sichtbarer Kabelbäume durch Augmented Reality. Bild: Bosch

| von Pascal Nagel

Bereits seit zwei Jahren arbeitet Bosch mit Reflekt bei der Entwicklung von Augmented-Reality(AR)-Anwendungen für Produktion, Werkstatt, Schulung und Verkauf eng zusammen, nun plant der Technologiekonzern eine Beteiligung am Münchener Unternehmen. Entsprechende Verträge wurden nun unterzeichnet, teilt Bosch mit.

„Augmented Reality-Anwendungen werden künftig in vielen Bereichen unseres Lebens eingesetzt. In der Industrie und im Automotive Aftermarket sparen sie Zeit und reduzieren Kosten“, sagt Hans-Peter Meyen, Bereichsvorstand im Bosch-Geschäftsbereich Automotive Aftermarket. „Zusammen mit Reflekt werden wir unsere weltweite Position in diesem wichtigen Zukunftsfeld weiter ausbauen.“

Gemeinsam haben die beiden Unternehmen mit der „Common Augmented Reality Platform (CAP)“ bereits die nach eigenen Angaben weltweit erste Software-Plattform zur Industrialisierung von AR entwickelt. Mit CAP lassen sich die hochkomplexen AR-Applikationen mit ihren digitalen und visuellen Inhalten vergleichsweise einfach und schnell zum Beispiel in technische Dokumentationen oder Diagnoseabläufe integrieren. Die Plattform arbeitet systemübergreifend und erlaubt die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen und deren Daten wie Textinformationen, Schaltpläne bis zu Videoeinspielungen und augmentierten 3D-Animationen.