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Restrukturierungsmaßnahmen bei Cisco fordern 6.000 Stellen. Bild: Cisco

| von Pascal Nagel

Netzwerk-Ausrüster Cisco Systems wird bis zu 6.000 Stellen streichen. Das entspräche rund acht Prozent der 75.000 Beschäftigten. Dies kündigte das amerikanische IT-Unternehmen bei der Vorstellung seiner Quartalsergebnisse an. Bereits im Vorjahr musste der Konzern 4.000 Arbeitsplätze streichen.

Geplant seien demzufolge Restrukturierungsmaßnahmen im Umfang von 700 Millionen US-Dollar, teilte Cisco-CFO Frank Calderoni in einer Telefonkonferenz mit. Die durch die Massenentlassungen erwarteten Kostenersparnisse sollen in Wachstumsbereiche wie Rechenzentren, Software, Security und Cloud reinvestiert werden.

Cisco-CEO John Chambers betont, dass es sich dabei um eine „Neuzuordnung von Ressourcen“ handele. „Es ist eine Investition in unsere Wachstumsbereiche, von der wir stark annahmen, dass wir sie schnell machen mussten“, so Chambers. Es sei eine der schwierigsten Entscheidungen gewesen, sagte der Konzernchef, die ständigen Veränderungen des Marktes erfordern jedoch Entschlusskraft, um Ciscos Marktstellung zu behaupten.

Der Umsatz bei Cisco im vierten Finanzquartal bis Ende Juli stagniert im Jahresvergleich bei 12,4 Milliarden Dollar, der Nettogewinn sank um ein Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar.