Zwei deutsche Roboterhersteller könnten bald gemeinsam agieren: KUKA, einer der weltweit größten Anbieter von Robotertechnik, hat eine Absichtserklärung über den Einstieg in die bisher Familien-geführte Reis Unternehmensgruppe unterzeichnet.

KUKA gilt derzeit knapp hinter zwei japanischen Konkurrenten als die Nummer drei der Hersteller von Industrierobotern. Das Augsburger Unternehmen will sich zunächst mit 51 Prozent an Reis beteiligen, den Anteil aber später auf bis 100 Prozent aufstocken.

Die Reis Unternehmensgruppe erzielt mit rund 1 300 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 130 Millionen Euro. Kernstück des Unternehmens ist die Reis GmbH & Co. KG Maschinenfabrik mit Sitz in Obernburg bei Aschaffenburg. Dort arbeiten rund 850 Mitarbeiter. Der zweitgrößte Standort ist mit rund 200 Mitarbeitern die chinesische Stadt Kunshan. Insgesamt ist das Unternehmen an 20 Standorten weltweit vertreten. Reis ist ein Systemintegrator und entwickelt und produziert Industrieroboter und Robotersteuerungen für unterschiedlichste Branchen, die Automobilindustrie ist einer der Hauptkunden.

Die KUKA Aktiengesellschaft ist ein international tätiger Konzern mit einem Umsatz von rund 1,7 Milliarden. Euro und rund 7 200 Mitarbeitern weltweit. Das Unternehmen konzentriert sich auf die robotergestützte Automation von Produktionsprozessen und ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Robotik und im Anlagenbau – fast alle großen OEMs der Autombilindustrie werden weltweit beliefert.

 

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