| von Pascal Nagel

Der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle plant, die Mehrheit der Aktien am slowenischen Konzern Letrika zu übernehmen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bereits unterzeichnet. Letrika entwickelt und fertigt Elektromotoren, Starter und Generatoren für Kunden in den Marktsegmenten Pkw, Nfz, Land- und Baumaschinen sowie für weitere Industrieanwendungen. 2013 konnte Letrika an sieben Standorten mit 2.416 Mitarbeitern einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erzielen.

„Im Rahmen unserer mittel- und langfristigen Strategie zum Aufbau eines Geschäftsbereichs Mechatronik/Elektrik im Mahle Konzern ist die Akquisation der Mehrheitsanteile von Letrika für uns von zentraler Bedeutung“, so Mahle-CEO Heinz Junker.

Die Übernahme von rund 54 Prozent der Anteile erfolgt im Rahmen einer Privatisierungsoffensive bisher mehrheitlich staatlich kontrollierter Unternehmen in Slowenien. Noch steht die Übernahme unter dem Vorbehalt der Freigaben durch die zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden. Mahle rechnet allerdings mit einem Abschluss in der zweiten Jahreshälfte.

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