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Zero Outage als Industriestandard – dieses Ziel verkündete Ferri Abolhassan auf der Zero Outage Konferenz in Berlin. Bild: Telekom

| von Pascal Nagel

Vor fünf Jahren hat IT-Dienstleister T-Systems die Null-Fehler-Strategie „Zero Outage“ gestartet. Ziel des Programms ist es, Systemausfälle bei Kunden nahezu vollständig zu vermeiden. Nun will die Telekom-Tochter das Null-Fehler-Prinzip auf ein neues Level heben und zum Industriestandard machen. Das verkündete T-Systems-Geschäftsführer Ferri Abolhassan im Rahmen der Zero Outage Konferenz in Berlin.

„Alle Industrien rüsten sich für die digitale Zukunft, aber eine breite Qualitätsvorsorge für die benötigte technische Infrastruktur ist noch nicht selbstverständlich“, so der Leiter der IT-Division des Dienstleisters. „Unternehmen arbeiten mehr denn je industrieübergreifend zusammen. Immer mehr Schnittstellen, immer mehr Reibungspunkte. Das kann nur funktionieren, wenn es einen gemeinsamen Qualitätsstandard gibt und nicht jeder seine eigene Suppe kocht.“

Um diesen Industriestandard zu forcieren soll eigens ein Verein gegründet werden. Ein Ökosystem an Partnern soll Reaktionszeiten bei Störungen, Mindestqualifikation von Mitarbeitern sowie ein Mindestmaß an Security verbindlich definieren. „Wir kooperieren momentan mit zehn Partnern. Das ist das Who is Who aller Bereiche der Wertschöpfungskette“, so Abolhassan während eines Pressegesprächs am Rande der Konferenz. Entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung einer Null-Fehler-Strategie sei vor allem das Mindset der Mitarbeiter, sagt der T-Systems-Geschäftsführer gegenüber automotiveIT: „Für Zero Outage muss Perfektion in den Köpfen eines jeden verankert werden.“

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