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Defekte Takata-Airbags sind immer noch die Hauptursache für Rückrufaktionen.

| von Yannick Tiedemann

Die Fahrzeugrückrufe der globalen Automobilhersteller haben im vergangenen Jahr deutlich abgenommen, liegen allerdings weiterhin auf einem hohen Niveau. Das ergeben aktuelle Berechnungen des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

Demnach mussten die Autobauer auf dem Referenzmarkt USA 2017 über 25,5 Millionen Pkw zurückrufen – ein Jahr zuvor lag der Wert mit 51,1 Millionen noch deutlich darüber. Entsprechend hat sich die Rückrufquote – also das Verhältnis aus verkauften und zurückgerufenen Autos – nahezu halbiert: Wurden im Jahr 2016 noch fast drei Fahrzeuge für ein verkauftes Auto in die Werkstätten beordert (291 Prozent), lag der Wert 2017 nur noch bei rund der Hälfte (147 Prozent).

Noch immer sind Airbags von Takata der Hauptgrund für Fahrzeugrückrufe. So wurden auf dem US-Markt im vergangenen Jahr 7,9 Millionen Fahrzeuge aufgrund der fehlerhaften Bauteile der Japaner zurückgerufen (31 Prozent).

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