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Vor allem der Softwarebereich ist in diesem Jahr der Motor des ITK-Marktes. Bild: Microsoft

| von Pascal Nagel

Die Umsätze auf dem deutschen Markt für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werden in diesem Jahr voraussichtlich um 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Erstmals würde der ITK-Markt damit die Marke von 160 Milliarden Euro knacken. Dies geht aus einer aktuellen Prognose des Hightechverbandes Bitkom hervor, die im Vorfeld der CeBIT veröffentlicht wurde.

„Treiber des erfreulichen Wachstums ist das Softwaregeschäft, das um mehr als sechs Prozent zulegen kann. Die Softwarehäuser profitieren davon, dass derzeit die gesamte Wirtschaft auf digitale Geschäftsmodelle umstellt“, sagt Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. So werde der Softwarebereich den Prognosen zufolge um 6,2 Prozent auf einen Umsatz von 21,5 Milliarden Euro zulegen. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem auch das Projektgeschäft und die IT-Beratung gehören, wächst um 2,7 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro. Für die Telekommunikation und Unterhaltungselektronik erwartet der Bitkom zumindest ein leichtes Wachstum von jeweils 0,2 Prozent.

Angesichts der weiterhin positiven Entwicklung auf dem IT-Arbeitsmarkt und 43.000 offenen und nur schwer zu besetzenden Stellen für IT-Experten erneuert der Bitkom seine Forderung nach entschiedeneren Maßnahmen zur Modernisierung des Bildungssystems: „Wir müssen in der Schule die Grundlage für die künftige Aus- und Weiterbildung schaffen“, so Dirks. Der Verband fordert dazu die Einführung eines Pflichtfachs Informatik sowie von der ersten Grundschulklasse an Englisch-Unterricht.

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