| von Pascal Nagel

Dassault Systèmes plant eine Neuausrichtung der eigenen Strategie – und möchte das eigene Unternehmen künftig deutlich globaler aufstellen. Im Fokus steht dabei die Plattform 3DExperience. Das machten Andreas Barth, Geschäftsführer EuroCentral bei Dassault, sowie Laurent Blanchard, Executive Vice President und Leiter der EMEA-Region, im Rahmen des 3DExperience Forums in Mannheim deutlich.

Man beschäftige derzeit 1.200 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit insgesamt 20.000 Kunden sei die DACH-Region zwar unter den drei größten Umsatzbringern für den französischen Konzern, in Zukunft solle Dassault jedoch eine globalere Ausrichtung vornehmen. Unter anderem wolle man hierzu vielversprechende Start-Ups und Kleinunternehmen übernehmen und somit das Portfolio erweitern. „Inzwischen verzeichnen wir weltweit eine neue Akquisition pro Monat“, so Barth.

„Wir stehen vor dem Umbruch vom französischen Unternehmen zu einer globalen, kundenorientierten Organisation“, betont auch Laurent Blanchard. Mit der 3DExperience-Plattform bietet der PLM-Spezialist künftig eine Lösung an, die sämtliche an der Erstellung eines Produktes beteiligten Unternehmensbereiche wie Forschung und Entwicklung, Sales, Human Resources oder Marketing miteinander verbindet. „Die Zeiten der Insel-Lösungen gehören der Vergangenheit an“, so Blanchard.  Dabei stehe vor allem der Cloud-Ansatz im Mittelpunkt. Die eigene Lösung solle einen reibungslosen Austausch zwischen den beteiligten Mitarbeitern und einen nahtlosen Übergang zwischen den einzelnen Applikationen der Plattform garantieren.

In der Vergangenheit war Dassault häufig für seine in sich abgeschlossenen und wenig flexiblen Systeme kritisiert worden. Dies zeigte sich eindrucksvoll am Wechsel von Daimler zum Dassault-Konkurrenten Siemens PLM.

 

 

 

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