computer-1591018_1280

Das Internet der Dinge bietet zahlreiche Einfallstore für „Data Breaches“.

| von Yannick Tiedemann

Einer Umfrage des japanischen IT-Unternehmens Trend Micro zufolge gaben 43 Prozent der befragten Entscheider an, dass IT-Sicherheit bei der Umsetzung von IoT-Projekten nur eine Nebenrolle spielt. Mit 46 Prozent lag der Wert in Deutschland besonders hoch. 

Auch die Bedrohungslage wird offenbar heruntergespielt: Laut Umfrage bemerkten zwar zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten im vergangenen Jahr eine Zunahme der Cyberangriffe auf IoT-Anwendungen, jedoch stuft nur die Hälfte (53 Prozent) vernetzte Geräte als Bedrohung für ihr Unternehmen ein. Durchschnittlich drei Angriffe hätten die Manager in den letzten 12 Monaten verzeichnet, so Trend Micro.

„Viele Unternehmen sehen in IoT-Systemen die Zukunft und setzen daher neue Arten vernetzter Geräte in ihren Netzwerkumgebungen ein“, sagt Trend Micro-Sicherheitsexperte Udo Schneider. „Das verbessert zwar ihre Geschäftsprozesse, stellt jedoch auch ein großes Problem hinsichtlich neuer Cyberrisiken dar, da die eingebauten Betriebssysteme normalerweise nicht ohne weiteres gepatcht werden können.“

Am schmerzlichsten scheint den Unternehmen das verlorengegangene Kundenvertrauen nach einem Datenverlust zu sein. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) sehen das so, dich gefolgt von finanziellen Schäden (49 Prozent). Gravierende Konsequenzen seien außerdem der Verlust personenbezogener Daten, Strafen durch Behörden und Verstöße gegen Datensicherheitsbestimmungen wie der neu implementierten EU-Verordnung DSGVO. 

Der Eintrag "freemium_overlay_form_ait" existiert leider nicht.