Kuhrke Grundig

Hans-Juergen Grundig: „Wir sollten nicht ein Problem zu einer Lösung finden, sondern eine Lösung für ein Problem“ Bild: Claus Dick

| von Werner Beutnagel

Den dritten Referentenblock des automotiveIT-Forums eröffnen die beiden Opel-Experten Hans-Juergen Grundig, IT Manager Vehicle Solutions OV und Benjamin Kuhrke, Projekt Ingenieur Advanced Manufacturing Technologies. „Wir verwenden in der Regel zuhause viel bessere Technologie als wir das im Unternehmen tun“, so Grundig zu Beginn des Vortrages. Gute Tools seien deutlich besser geeignet, Mitarbeiter zu Innovationen zu führen als überholte Systeme. Von diesem Ausgangspunkt aus habe der Rüsselsheimer OEM die Smart Factory gedacht.

Dabei habe man nicht nur den Blick auf die Produktion an sich geworfen, sondern auch auf Wünsche der Mitarbeiterschaft verschiedener Geschäftsbereiche und des Kunden. „Wir sollten nicht ein Problem zu einer Lösung finden, sondern eine Lösung für ein Problem“, so Grundig. Mit Hilfe geeigneter Prozesse habe man das erhaltene Feedback gesammelt und in der Praxis evaluiert. Ebenfalls habe man einen Fokus auf Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette und eine möglichst geringe Komplexität der eingesetzten Lösungen gelegt. Wichtig sei auch, so Grundig, dass eine Obergrenze für technische Optimierungen existiere, die nur dann überkommen werden könne, wenn Prozesse und Produkte ebenfalls neu gedacht werden.

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