Büroraum mit bunten Post-it-Zetteln an der Glaswand

Im SDC entwickelt Audi smarte und skalierbare IT-Lösungen. Bild. Audi

| von Claas Berlin

Die VW-Premiumtochter soll im SDC ihr digitales Knowhow und internes Wissen weiter ausbauen und dabei die Konzernsynergien nutzen. Das Ziel ist der Aufbau einer eigenständigen Entwicklung von IT-Lösungen für das Unternehmen und eine nachhaltige Absicherung der Kompetenzen, heißt es dazu aus Ingolstadt.

„Mit dem Software Development Center setzen wir bei uns einen neuen Standard für agile Software-Entwicklung und sorgen damit für eine kürzere Produktentwicklung, bei höherer Qualität und Wertschöpfungstiefe für den Konzern“, sagt Frank Loydl, CIO bei Audi.

Um digitales Knowhow zu bündeln und dieses auszubauen, hat sich der OEM dazu entschieden, Softwareentwickler und UX-Designer mit Spezialisten für Cloud-Plattformen in einer Organisation zusammenzuführen. Durch die kurzen Wege und den Dialog zwischen den Teammitgliedern sollen künftig schnell und kreativ Lösungen entwickelt werden.

Audi setzt bei der Arbeit im SDC auf kleine Teams und agile Methoden. Hierfür wurden am neuen Standort auch die Innenarchitektur und Büroausstattung auf die neuen Bedürfnisse der Mitarbeiter und die methodischen Anforderungen ausgerichtet. Um Synergien zu den schon bestehenden Entwicklerstandorten zu schaffen, hat sich das Audi-SDC direkt in das Netzwerk des VW-Konzern integriert.

Auch am Audi-Standort Neckarsulm wird ein Software Development Center aufgebaut, mit Fokus auf digitale Produktion und Logistik: Auf Basis der Digitalen Produktionsplattform (DPP) des Konzerns entstehen dort künftig IT-Lösungen für eine vernetzte und smarte Fabrik. Das SDC wird zudem Teil eines interdisziplinären Kompetenznetzwerkes für Fabrik-Transformation und -Innovation in der Region Heilbronn und wird unter anderem mit dem von Audi und Capgemini gegründeten Joint Venture XL2 zusammenarbeiten.

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