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Rund 700 Experten sollen in Tübingen an anwendungsnaher KI forschen. Bild: Bosch

| von Fabian Pertschy

Den Bezug des rund 12.000 großen Grundstücks plant der Zulieferer für Ende 2022, insgesamt sollen 700 Experten an anwendungsnaher KI arbeiten. Neben Laboren und Büroräumen soll der Standort in der Nähe von Forschungsgebäuden des Max-Planck-Instituts für intelligente Systeme und des AI Research Building der Universität Tübingen auch Flächen umfassen, auf denen sich KI-Startups temporär ansiedeln können. Frei zugängliche Bereiche im Erdgeschoss des neuen Campus sollen darüber hinaus den Experten-Austausch fördern.

Auch der Öffentlichkeit sollen Teilbereiche des Campus zugänglich sein. „Im neuen Gebäude werden Experten des Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI), aus verschiedenen Bosch-Geschäftsbereichen und aus Startups in Projekten zusammenarbeiten. Die Campusstruktur wird den Austausch erheblich verstärken“, erklärt Bosch-CDO Michael Bolle.

Mit dem Aufbau des neuen Campus möchte Bosch das 2016 in Leben gerufene „Cyber Valley“ weiter stärken. In der Forschungskooperation bündeln Partner aus Industrie, Wissenschaft und Politik ihre Kräfte mit dem Ziel, die KI-Forschung in Baden-Württemberg voranzutreiben. Erklärtes Ziel des Netzwerkes ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schnell in industrielle Anwendungen zu überführen.