Denso-Simulation

Durch die Weitergabe von Bauteildaten möchte Zulieferer Denso die Produktentwicklung verbessern. Bild: Exa Corporation

| von Werner Beutnagel

Exa Corporation, Anbieter von Software für die Produktentwicklung und Zulieferer Denso haben eine Kooperation vereinbart, um den Produktentwicklungsprozess zu optimieren, indem zentrale Entwurfs- und Entwicklungsinhalte der Automobilzulieferer in einen simulationsgesteuerten Prozess verlagert werden. Dieser könne, so die Partner, viel früher in der Entwicklung durchgeführt werden, um die Zahl der Änderungen in späten Entwicklungsphasen zu reduzieren.

Unter Verwendung der digitalen Simulationsplattform von Exa möchten die beiden Unternehmen eine validierte Simulationsdatenbank der thermischen Produkte von Denso schaffen. Autorisierten Pkw- und Nutzfahrzeugkunden des Zulieferers soll die Datenbank die Möglichkeit eröffnen, Komponenten frühzeitig simulieren zu können. Gegenüber der aktuellen Methode ermögliche dies den Wegfall teurer Änderungen an bestehenden Konstruktionen.

Dieses erweiterte Umfeld validierter Komponenten und Subsysteme wird die Art, wie die globale Automobilindustrie neue Fahrzeuge entwickelt, erheblich verändern – indem OEMs und Zulieferern ermöglicht wird, in der frühesten Konstruktionsphase zusammenarbeiten. Die damit gewährten Einblicke werden die Ausgaben in Milliardenhöhe, die jährlich für Tests und nachträgliche Korrekturen von Konstruktionsproblemen in späten Entwicklungsphasen getätigt werden, erheblich reduzieren. Letztlich werden die Automobilhersteller mit einem größeren Vertrauen, dass die Subsysteme der Zulieferer wie erwartet arbeiten und dass die Kosten-, Zeit- sowie Qualitätsziele erreicht werden, in Produktion gehen„, erklärt Steve Remondi, President und CEO von Exa.