Deutsche Unternehmen investieren in Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung haben im letzten Jahr knapp fünf Prozent mehr Zuwendungen bekommen. Bild: Volkswagen

| von Fabian Pertschy

Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebene Datenerhebung des Stifterverbandes zeigt auf: Die deutschen Unternehmen haben 2018 insgesamt 72 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Das sind knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Unternehmen aus dem Bereich der Spitzentechnologie investierten mit 9,2 Prozent überdurchschnittlich stark.

Ein Blick in die einzelnen Branchen offenbart, dass die Automobilhersteller mit 27,1 Milliarden Euro Aufwendungen nach wie vor die Forschungslandschaft in Deutschland dominieren. „Deutschland ist ein innovationsstarker Wirtschaftsstandort. Damit dies so bleibt, müssen Unternehmen neue digitale Technologien und Dienstleistungen hervorbringen. Die Automobilindustrie wird dabei auch in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen“, betont Andreas Barner, Präsident des Stifterverbandes. Insgesamt investierte Deutschland schätzungsweise gut drei Prozent seiner Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek begrüßt diese Entwicklung: „Die gestiegenen Anstrengungen und Investitionen in Forschung und Entwicklung zeigen: Wirtschaft und Staat sind sich der Herausforderungen voll bewusst und nehmen den Wettbewerb auf. Besonders erfreulich ist, dass Unternehmen im Bereich der Spitzentechnologie ihre FuE-Aktivitäten kräftig ausweiten, denn hier entstehen Ideen, die unsere Wirtschaft weiterbringen.“

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